Projekt LIK Nord: Dialog mit Bürgern geht in die Endphase

Projekt LIK Nord: Dialog mit Bürgern geht in die Endphase

Reden/Göttelborn. Die Macher des Naturschutzgroßprojektes "Landschaft der Industriekultur Nord" (LIK Nord) schließen ihre Dialog-Reihe in Sachen Pflege- und Entwicklungsplan (PEPL) fürs Projektgebiet mit zwei zusammenfassenden Veranstaltungen ab

Reden/Göttelborn. Die Macher des Naturschutzgroßprojektes "Landschaft der Industriekultur Nord" (LIK Nord) schließen ihre Dialog-Reihe in Sachen Pflege- und Entwicklungsplan (PEPL) fürs Projektgebiet mit zwei zusammenfassenden Veranstaltungen ab. Nachdem zunächst in moderierten Gesprächsrunden die Menschen vor Ort über die Pläne informieren worden waren, wird jetzt der Kreis geöffnet.Am Dienstag, 24. Januar, informiert laut Angaben des Zweckverbandes LIK Nord ein Forum von 17 bis 19 Uhr bei der Industriekultur Saar in Göttelborn interessierte Nutzer aller vier so genannten "Landschaftslabore". In ihnen werden themenbezogene Aufgabenbereiche gebündelt: Bergbaufolgelandschaft, Forstwirtschaft und natürliche Prozesse, Vogelzug und wilde Weiden, Neuerfindung der Bergmannskuh (wir berichteten). Am Donnerstag, 1. März, können alle interessierten Bürger sich von 18 bis 20.30 Uhr im Lampensaal des Zechenhauses Reden informieren und einbringen.

Der Pflege- und Entwicklungsplan liefert eine wertende Bestandsanalyse von Pflanzen und Tieren, beschreibt Ziele und schlägt Wege vor, diese Ziele zu erreichen. Das alles in Abstimmung mit den Interessen zum Beispiel von Land- und Forstwirtschaft, von Naturschutz und auch von Freizeitnutzern wie Wanderern, Reitern, Radfahrern oder Anglern.

LIK Nord war 2009 Gewinnerregion beim Bundeswettbewerb "Idee.Natur" im Bereich Naturschutzgroßprojekte und ländliche Entwicklung. Hier arbeiten die Kommunen Friedrichsthal, Illingen, Merchweiler, Neunkirchen, Quierschied, Schiffweiler und die IKS (Industriekultur Saar) zusammen. cle