1. Saarland

Ortsrat für Seniorenstammtisch

Ortsrat für Seniorenstammtisch

Die Situation älterer Menschen in Landsweiler-Reden stand im Blickpunkt der jüngsten Ortsratssitzung. Darüber hinaus ging es um Windkraft und eine Bürgeranhörung zur Verkehrssituation in der Lengertstraße.

Mit Landsweiler-Reden gab nun auch der letzte Ortsrat der Gemeinde Schiffweiler seine Zustimmung zum Verfahren, bestimmte Fläche für Windkraftanlagen auszuweisen. Ein letzter Zuschnitt werde gegebenenfalls nach der Bürgeranhörung im November erfolgen, hieß es in der jüngsten Sitzung. Danach werde der Gemeinderat die endgültige Ausweisung der Bereiche beschließen. Bauamtsleiter Hubert Dürk wies darauf hin, das es im Zuge der Energiewende und wegen der Steuerungsmöglichkeiten bei der Bestimmung passender Sektoren obligatorisch für die Gemeindeverwaltung war, die Planungen zu übernehmen. Dadurch könnten Probleme, die mit der Errichtung der Windkraftanlagen einhergehen, überschaubar gehalten werden. "Wir wollen alle weiter Strom, also müssen wir uns überlegen, wo er herkommt", kommentierte Sabine Martin (CDU) die Notwendigkeit zur Förderung von Windkraft. Ortsvorsteher Holger Maroldt ist sich sicher: "Die Menschen werden sich daran gewöhnen."

Die diesjährige Seniorenfeier sei schön gewesen, auch wenn "jüngere Senioren um die 70 nicht so stark vertreten waren", wie Willi Marchina (SPD) bedauernd anmerkte. Insgesamt wünscht man sich mehr Beteiligung, sodass für die nächste Feier verstärkt geworben werden soll. Maroldt schlug außerdem vor, einen regelmäßigen Seniorenstammtisch einzuführen. Bei Gesprächen im Rahmen der Feier habe man feststellen können, dass der Sonntag für einen Teil der älteren Mitbürger "ganz schlimm" sei. Sie würden gerade an diesem Tag oft alleine gelassen. Der Ortsrat will nun erörtern, ob und wie man ein entsprechendes Angebot gestalten könnte.

Eine Bürgeranhörung gab es zum Thema Lengertstraße. Dort bereitet die Parksituation Kopfzerbrechen. "Der Ausbau der Straße ist über die Jahre historisch gewachsen", erklärte Maroldt. Wegen der dortigen Struktur sei die Einrichtung weiterer Parkmöglichkeiten nicht zu bewerkstelligen. Er will sich nun persönlich um die Beschwerden der Anwohner kümmern.