1. Saarland

Heitere Klänge für alle Lebenslagen

Heitere Klänge für alle Lebenslagen

Zur „Verstärkung" hatten sich die Sängerfreunde Hüttigweiler das Brass-Quintett Wemmetsweiler, Klaus Krämer als Rezitator und Andreas Burg als Solopianist mit ins Boot geholt. Die 250 Gäste waren begeistert.

"Fröhlich-frech und humorvoll" hatten die Hüttigweiler Sänger ihr Konzert überschrieben. "Humor ist eine ernste Sache, mit ihm ist kein Spaß", fand der Vorsitzende der Sängerfreunde, Franz Laux, die passenden Begrüßungsworte zum Thema des Konzertes in der Illtalhalle. Fast zwei Stunden wurde den 250 Besuchern abwechslungsreiche Unterhaltung geboten.

Neben den Sängerfreunden Hüttigweiler gehörten das Brass-Quintett Wemmetsweiler, Klaus Krämer als Rezitator und Andreas Burg als Solopianist zu den Mitwirkenden. Die Moderation hatte Martin Krause übernommen, der die einzelnen Beiträge vorstellte. Seine Erläuterungen zu den Stücken, zum Teil humorvoll vorgetragen, waren informativ und machten neugierig auf das, was folgte.

Die Eröffnung gestaltete das Brass-Quintett mit dem Basler Marsch. Mit ihren Liedern sorgten die 35 Sänger unter der Leitung ihres Dirigenten Andreas Burg für reichlich Unterhaltung. Die Liedtexte waren, obwohl sie zum Teil schon vor mehr als 100 Jahren verfasst wurden, auf die heutige Zeit übertragbar. So beschrieben die Sängerfreunde gesanglich das Junggesellenleben, das Verliebtsein, das Eheleben, Altersweisheiten und auch Texte von Wilhelm Busch.

Das Brass-Quintett bot einen Querschnitt durch sein reichhaltiges Repertoire. Clemens Scheidt (Trompete), Klaus Peter Krämer (Trompete), Peter Böhnel (Waldhorn), Jörg Graf (Posaune) und Werner Schöne (Tuba) waren eine Bereicherung des Konzertes.

Für das gesprochene Wort war Klaus Krämer als Rezitator zuständig. Seine Wilhelm-Busch-Texte lösten so manchen Schmunzler aus - beim Kürbis Knoll und der Gurkenmaid Knill auch so manchen Lacher. Lang anhaltenden Beifall erntete Andreas Bürg für seinen Soloauftritt am Klavier. Am Ende erhielt er auch kräftigen Applaus von seinen Sängern, die er in monatelanger Probearbeit auf das Konzert vorbereitet hatte. "Sehr abwechslungsreich und äußerst anspruchsvoll", beurteilte Günter Schäfer die fast zweistündige Veranstaltung. Ein Lob, das allen Akteuren auf der Bühne gleichermaßen galt.