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Es gibt viel zu tun
Stennweiler Ortsrat will die Lindenhalle aufpäppeln

 Stennweiler. In seiner jüngsten Sitzung war auch die Lindenhalle Thema, deren Fassade mit Ortsmotiven verschönert werden soll. Von Gerhard Krämer

(gak)  „In Stennweiler tut sich was“, so oder so ähnlich könnte man das Programm der Ortsvorsteherin Christina Baltes für die nächsten Monate überschreiben, das in der jüngsten Sitzung des Ortsrates vorgestellt wurde. Nachdem die Sitzbank der WZB vor der Linde installiert wurde, soll diese nun als „Mitfahrerbank“ ausgewiesen werden. Gerade für ältere Menschen könnte diese eine wertvolle Hilfe sein, denn wer dort sitzt, hofft auf freundliche, wohlgesonnene Mitmenschen und will mitgenommen werden. Etwa zur Erledigung von Bankgeschäften im Nachbarort oder zu einem Einkauf oder Besuch in einem anderen Ort.


Am Freitag,  8. Juni,  wird der neu gestaltete Platz unter der Linde offiziell eingeweiht. Angedacht ist dort auch die Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen, damit nicht Dauerparker den Blick auf den neuen Platz verstellen. Zum neuen Ambiente des Platzes als positiver Blickfang gehört auch, dass nicht mehr Mülleimer und gelbe Säcke länger als unbedingt notwendig dort deponiert werden.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt des Ortsrates wird die Lindenhalle sein. Insbesondere der Wildwuchs soll entfernt und die Fassade soll künstlerisch, eventuell mit Motiven aus dem Ort, gestaltet werden. Auch der Rasenplatz vor der Lindenhalle soll wieder als Grünfläche und nicht als Parkplatz im Vordergrund stehen. Im September wird auf dem alten Schulhof wieder ein Flohmarkt veranstaltet.

Wiederholt wurde von Mitgliedern des Stennweiler Ortsrates kritisiert, dass viele Straßenschilder nicht mehr lesbar seien, da sie entweder verschmutzt oder mit Grünzeug bewachsen, oder schlicht irreparabel beschädigt sind. Straßenschilder seien insbesondere für auswärtige Gäste ein Wegweiser und stellten quasi eine Visitenkarte für einen Ort da, hieß es auch in der jüngten Sitzung .