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Nach langer Krankheit
Frank Heckmann übernimmt wieder die Amtsgeschäfte

Steinbach. Nach dreieinhalb Jahren Dienstunfähigkeit wegen Erkrankung leitete der Steinbacher Ortsvorsteher Frank Heckmann von der Wählerinitiative unabhängiger Steinbacher Bürger (WuSB) am Donnerstag erstmals wieder eine Ortsratssitzung. Von Heinz Bier

Zu Beginn dankte Heckmann seinem Stellvertreter Jörg Herrmann (CDU), der während seiner Erkrankung die Amtsgeschäfte geführt hatte. Danach ging die Sitzung zügig über die Bühne.


Zunächst gab der Ortsrat sein Einverständnis für die Vorschlagsliste der Stadt Ottweiler zur Schöffenwahl für die Amtszeit bis 2023, in der auch drei Bewerber aus Steinbach aufgeführt sind. Im Hinblick auf das bevorstehende Radrennen Saarland Trofeo hinterfragte CDU-Ortsrat Herrmann den Einsatz der Steinbacher Feuerwehr zur Verkehrsregelung. Er wollte unter anderem wissen, ob das versicherungsrechtlich abgedeckt sei und was passiere, wenn währenddessen Alarm für den Löschbezirk Steinbach ausgelöst werde. Hauptamtsleiter Sascha Veith will das mit dem städtischen Ordnungsamt abklären.

Einstimmig hat der Ortsrat danach den Fünfjahresplan zur Straßeninstandsetzung angenommen. In Steinbach sind darin die Asphaltdecke in der Schillerstraße, der komplette Wetschhauser Weg und die Ausbesserung gravierender Schäden im Grünen Flur aufgeführt. Auf Forderung des Ortsrates wird zusätzlich die Verbindung Bleichstraße/Birkenhain/Ottweilerstraße in das Programm aufgenommen und mit der Priorität eins versehen. Ortsrat Michael Raber (WuSB) wollte wissen, ob in diesem Fünfjahresplan auch die Instandsetzung von Feldwirtschaftswegen enthalten sei und sprach hierbei insbesondere den Zustand des Hangarder Weges an. Gerhard Schmidt, der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Umwelt, klärte auf, dass es für solche Maßnahmen eine eigene Haushaltsstelle gebe. Er werde sich den Weg aber ansehen, kündigte Schmidt an.