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Stadtrat Ottweiler
Kita, Bahnhof und Feuerwehr sind die größten Brocken

Ottweiler. Im Investitionsprogramm der Stadt Ottweiler stehen insbesondere Kindergärten und Schulen ganz oben auf der Prioritätenliste. Von Michael Beer

Der Haushalt  der Stadt Ottweiler für das laufende Jahr hat vergangene Woche im Rat eine Mehrheit gefunden (die SZ berichtete). Das knapp vier Millionen schwere Investitionsprogramm kommt insbesondere den Jüngsten der Stadt zu Gute. Annähernd 1,6 Millionen Euro stehen bereit, um in Kindergärten und Grundschulen zu investieren. Die Grundschule Lehbesch bedarf einer grundlegenden Sanierung, aber auch in der Grundschule Neumünster wird in Gebäudehülle, Decken und Beleuchtung investiert. In der Kita Lehbesch wird die Stadt unter anderem die Toiletten erneuern. Weitergehen soll es auch am Bahnhof. Für das Projekt stehen 965 000 Euro bereit. Starten soll in diesem Jahr auch die Sanierung der Halle im Alten Weiher. Im Investitionsprogramm taucht die Halle nicht auf. Das Geld dafür stand schon im Haushaltsplan des vergangenen Jahres. Unter den Top drei im Investitionsprogramm findet sich auch die Feuerwehr. Sie wird eine neue Drehleiter bekommen. 765 000 stehen für den Brandschutz bereit.


Der Bahnhof Ottweiler war nicht nur in der Haushaltsdebatte Thema. Es ging auch um seinen behindertengerechten Ausbau, für den die Deutsche Bahn zuständig ist. Ottweilers Ortsvorsteher Michael Schmidt (CDU) brachte dazu die Resolution des Ortsrates in den Stadtrat ein. „Was die Deutsche Bahn in Ottweiler veranstaltet, ist nicht hinnehmbar“, sagte Schmidt. Es könne nicht angehen, dass Menschen mit Rollatoren, mit Behinderungen oder Eltern mit Kinderwägen nicht über die Brücke könnten. Die Resolution für einen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Ottweiler passierte einstimmig den Stadtrat.

Mit Hans Woll hat der Stadtrat ein neues Mitglied. Er ersetzt in den Reihen der CDU Marc Welter, der sein Mandat niedergelegt hat. Weiter hat der Stadtrat dem Folgevertrag für die Unterstützung der Tierheime zugestimmt und einen Grundsatzbeschluss zum Bau eines Grüngut-Sammelplatzes gemacht.