Richtfest Ringerraum in der neuen Illtalhalle Hüttigweiler

Richtfest Ringerhalle : Ganz Hüttigweiler freut sich drauf

Die „neue“ Illtalhalle in Hüttigweiler nimmt Gestalt an. Am Richtfest für den Ringerraum nahmen fast 100 Besucher teil.

Die Sanierung der Illtalhalle mit dem Neubau des Ringerraumes nimmt in diesem Jahr so richtig Fahrt auf. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und der Bewältigung einiger Hindernisse bei der Sanierung der Sporthalle wurde nun das Richtfest des Ringerraumes gefeiert. Der von Lea Erbach (Firma Erbach) auf dem mit einem bunten Richtbaum geschmückten Dach der Ringerhalle vorgetragenen Richtspruch, wurde mit viel Beifall der Gäste quittiert. Dem Illinger Bürgermeister Armin König und dem Hüttigweiler Ortsvorsteher Guido Jost stand die Freude über die Fertigstellung des Rohbaus sichtlich ins Gesicht geschrieben. Sie konnten annähernd 100 Besucher bei der Feier begrüßen. Einen besonderen Gruß richtete König an den stellvertretenden Referatsleiter der oberen Baubehörde, Sebastian Latz, an die Planer Thomas Hepp und Kristina Winkler, die Planungsgesellschaft Denzer und Kiefer (PDK), die Vertreter der bauausführenden Unternehmen, den ehemaligen Leiter der Unteren Bauaufsicht Jörg Dörr, den Bauamtsleiter der Gemeinde Illingen, Thorsten Feiß, die örtlichen Vereine und die Mitgliedern der kommunalen Gremien. „Die große Zahl der Gäste zeigt, dass das Projekt viel Interesse weckt“, stellte der Verwaltungschef fest.

Mit Interesse wurden auch die Ausführungen des Bürgermeisters zum aktuellen Baufortschritt und dem Bauzeitplan zur Kenntnis genommen. So sind bis auf fünf Ausschreibungen alle Arbeiten bereits im Bau oder schon vergeben. Die zahlreich anwesenden ASV-Vertreter und ihre Sportler waren erfreut über die Nachricht, dass die Gesamtfertigstellung der Illtalhalle einschließlich des Ringerraumes für August 2020 vorgesehen ist. Und auch für die Kegler der KSF Hüttigweiler hatte Armin König eine erfreuliche Nachricht mitgebracht: „Die Kegelbahnen können wieder genutzt werden, die Baugenehmigung liegt vor und die Container werden nächste Woche geliefert.“ Positiv wurde auch die Mitteilung des Verwaltungschefs aufgenommen, dass das Projekt noch gut im Kostenplan liege. Insgesamt wird das Projekt mit 3,6 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ und durch Bedarfszuweisungen des saarländischen Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport in Höhe von 962 681 Euro gefördert.

„Ich bin froh, dass wir heute dieses Richtfest feiern können. Der ASV ist mit seinen Ringern ein Aushängeschild für unseren Ort“, stellte Ortsvorsteher Guido Jost in seiner Begrüßung fest. Sein besonderes Anliegen: „Zu einem Kultur- und Sportzentrum gehört auch eine funktionierende Gastronomie“. Da eine gewerbliche Küche aber nicht finanzierbar sei, richtete er seinen Appell an die kommunalen Gremien, Eigenmittel zur Finanzierung einer Küche bereit zu stellen. Nun hoffen alle Beteiligten, dass das Wetter auch weiterhin mitspielt und der Bauzeitplan eingehalten werden kann. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden die Gäste im Feuerwehrgerätehaus von den Wehrleuten bewirtet.

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