Großes Interesse der Hüttigweiler Bürger für Baufortschritte an der Illtalhalle

Bürger haben viele Ideen für Hüttigweiler : Die „neue Mitte“ in Hüttigweiler nimmt Gestalt an

Großes Interesse der Bürger aus dem Ort für Baufortschritte an der Illtalhalle.

Die Sanierung der Illtalhalle und der Neubau der Ringerhalle nimmt immer mehr Fahrt auf. Über den aktuellen Stand der Maßnahmen konnten sich die Teilnehmer einer Bürgerversammlung, zu der der Ortsrat am Samstagmorgen eingeladen hatte, informieren.

Zentrales Thema der Versammlung war die Ideensammlung für eine „Umfeldgestaltung der Illtalhalle – neue Mitte Hüttigweiler“. „Die große Teilnehmerzahl spricht für Hüttigweiler“, stellte Hugo Kern zu Beginn der Veranstaltung fest. Nach einer Begehung der Baustelle und einer Besichtigung des Bereiches um die Illtalhalle, trafen sich die Teilnehmer im Kultursaal und trugen ihre Ideen für eine Neugestaltung des Umfeldes vor. Unter der Moderation von Hugo Kern (Kernplan) wurden die Anregungen zu einem Grobkonzept vereint. Ortsvorsteher Guido Jost brachte die Schaffung eines Kommunikationsplatzes mit Bühne ins Gespräch. „Nach dem Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses ein idealer Ort Veranstaltungen durchzuführen“, sagte Jost. Die Infrastruktur mit Strom- und Wasserversorgung, Toiletten, Unterstellmöglichkeiten für Materialien wären vorhanden. Die Dorfkirmes, die seit 2015 auf dem Schulgelände stattfindet, könnte dann eine neue Heimat finden. Aber auch Vereine hätten die Möglichkeit, mit weniger Aufwand bei Festveranstaltungen sich zu präsentieren, so der Ortsvorsteher. Ein Sportparcours mit Fitnessgeräten und ein Spielgeräte für Kinder wurden angeregt.

Als weitere Gestaltungsmöglichkeiten des Hallenumfeldes wurden auf der Bürgerversammlung genannt: Grünflächen zur Förderung des Naturschutzes Insektenfreundlich anlegen, Bouleplatz wieder herrichten, der dann auch von den Besuchern der Caritas-Einrichtung „Lichtblick“ genutzt werden kann, Aufstellen eines Zunftbaumes und Anlegen eines Grillplatzes wurden ebenso vorgeschlagen, wie die Durchführung einzelner Gewerke als Bürgerprojekt. Und am Ende konnten sich die Teilnehmer der Bürgerversammlung auch auf einen möglichen Namen des neuen Hüttigweiler Treffpunkts einigen: „Eichert-Wällje“ fand allgemeine Zustimmung und könnte die künftige Bezeichnung eines Kommunikationsplatzes sein.

Zur Beantragung von Zuschüssen werden die Ideen an das Umweltministerium weitergegeben und ein Projektantrag muss gestellt werden, erläuterte Kern das weitere Vorgehen. „Wir haben heute unser Ziel erreicht“, stellte der Moderator zufrieden fest. „Es läuft hervorragend, haben aber auch Glück mit dem Wetter“, freut sich Bürgermeister Armin König über den derzeitigen Stand der Neubau- und Sanierungsarbeiten.

Besonders zufrieden zeigt sich der Verwaltungschef, dass einheimische Firmen bei der Auftragsvergabe zum Zuge kommen und die geplante Bausumme bisher sogar noch unterschritten werde.

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