Dorffest Welschbach wieder Besuchermagnet für jung und alt

Dorffest Welschbach : Dörflicher Charakter mit Charme

Welschbacher Dorffest war wieder einmal ein Besuchermagnet. Kinderolympiade fand großen Zuspruch.

 Zwei Tage wurde in Welschbach kräftig gefeiert. Das Dorffest war wieder einmal ein Besuchermagnet. Eröffnet wurde das Fest mit einem Fassanstich durch die SPD-Landtagsabgeordnete und Stennweiler Ortsvorsteherin Christina Baltes. „700 Gäste waren am Samstag hier und ließen sich nach dem Fassanstich trotz der widrigen Wetterverhältnissen von Jestan mit Akustik Rock vom Feinsten in Stimmung bringen“, sagte Ortsvorsteher Christian Petry.

Der Sonntag zeigte sich dann deutlich schöner. War der Himmel am Morgen zum Frühschoppen, der vom Hüttigweiler Musikverein musikalisch gestaltet wurde, noch wolkenbedeckt, strahlte die Sonne am Nachmittag von einem fast blauen Himmel, und die Besucher strömten in Scharen auf den Festplatz an der Welschbachhalle. Neun teilnehmende Vereine waren bemüht, ihre Gäste kulinarisch zu verwöhnen und bestens zu unterhalten. Der SV Hirzweiler/Welschbach bot Spießbraten und Schnitzelweck, der MC Illingen „Die Frösche“ Flammkuchen, die Ringer des ASV Hüttigweiler Kaffee und Kuchen und die Feuerwehr neben einem Cocktailstand auch Rost- und Currywurst an. Der Kaninchenzuchtverein, der Männergesangverein Liederkranz, die Garten- und Rosenfreunde und die Funker waren an den Bierständen im Einsatz und sorgten für kühle Getränke. Vor und auf der Bühne unterhielten die Line-Dancer (TV Hüttigweiler) unter der Leitung von Christine Krieger. Gut besucht waren die Schießbude und das mittelalterliche Bogenschießen der Schützengilde Welschbach. Mit Pfeil und Bogen übte sich auch der achtjährige Bennett, der unter Anleitung von Klaus Schmitt zum ersten Mal auf die Zielscheibe schoss. Großen Zuspruch fand auch die Kinderolympiade. Auf einem schön angelegten Spieleparcours konnten die Kids nach Herzenslust die Zeit vertreiben. Am Kegelspiel verweilte Fabian Bachmann (5) und versuchte mit einem Softbällchen die Pins umzuwerfen. Papa Marc gab ihm dabei wertvolle Tipps. Zum Abschluss des Dorffestes unterhielt „Time 4 Two“ die Besucher mit Rock, Balladen von den 70ern bis zu den 2000ern. Für die Organisation waren Uwe Krämer, Armin Müller und Reiner Werkle verantwortlich. „Vom Aufbau bis zum Abbau, einschließlich der Erstellung des Dienstplanes und der Kassenführung sind wir zuständig“, erklärte Armin Müller die Aufgaben des Orga-Teams. „Ich freue mich, dass auch Illinger Besucher hier waren, die jetzt ihr Ortsschild auch von hinten kennen“, stellte Christian Petry am Sonntagnachmittag scherzhaft fest. Die Besucher aus den benachbarten Orten sind für ihn ein schönes Zeichen dörflichen Zusammenhaltes. „Das Fest lebt von der dörflichen Originalität“, so das abschließende Resümee des Ortsvorstehers.

Mehr von Saarbrücker Zeitung