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Hüttigweiler Till Bialek gewinnt Bronze bei der deutschen Meisterschaft

Hüttigweiler. Der Ringer-Zweitligist ASV Hüttigweiler feierte am vergangenen Wochenende seine dritte Medaille bei deutschen Meisterschaften in diesem Jahr. Nach Steven Ecker mit Gold und Mathis Jochum mit Silber reichte es für Till Bialek bei den Männern zu Bronze. Das Hüttigweiler Eigengewächs überzeugte in der Männerklasse bis 98 Kilogramm durch seine Techniken und rechtfertigte die Nominierung zu den nationalen Titelkämpfen durch den saarländischen Landestrainer Frank Hartmann. Werner Kipper

"Ich hatte mir kein Ziel gesetzt, zumal ich vor den Meisterschaften aus beruflichen Gründen nur wenig auf der Matte stand", sagte Bialek. Durch seine Tätigkeit als Trainer in einem Fitness-Studio war er zwar auf den Punkt körperlich topfit, das fehlende Mattentraining sah der ASV-Athlet allerdings als sein größtes Handicap an. Der 22-jährige Griechisch-Römisch-Spezialist setzte sich im ersten Kampf gegen Waldemar Minich vom KV Riegelsberg mit 5:2 durch. In der zweiten Begegnung ließ er Niklas Schäfer vom ASV Mainz 88 mit 10:1 keine Chance. "Diese beiden Kämpfe haben viel Kraft gekostet", sah er einen wesentlichen Grund für die anschließende 0:4-Niederlage gegen den späteren Vize-Meister Erkan Celik vom SV Johannis Nürnberg. Im kleinen Finale musste Till Bialek gegen Vladi Jungemann vom AC Röhlingen zwar die erste Wertung abgeben, doch dann drehte der ASV-Ringer mächtig auf und siegte technisch überlegen mit 13:2 Punkten.



Mit dem dritten Rang bewies Bialek, dass er national zu den absoluten Topringern zu zählen ist. "Diese Medaille war längst fällig, mit seiner Leistung bin ich sehr zufrieden", stellte sein Vereinstrainer Christoph Gall beim Empfang des Medaillen-Gewinners in der Illtalhalle fest.

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