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Wenn die Füße Gefühle bekommen

Orscholz. 16 Jugendliche errichteten innerhalb der 72-Stunden-Aktion der Katholischen Kirche diesen Pfad. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mettlach und dem Gesundheits-Zentrum entstanden 16 verschiedene Felder mit therapeutisch sinnvollen Belägen. "Dieser Weg dient vorwiegend touristischen Zwecken" betont Klinikleiterin Evelyn Michel bei der Eröffnung

Orscholz. 16 Jugendliche errichteten innerhalb der 72-Stunden-Aktion der Katholischen Kirche diesen Pfad. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mettlach und dem Gesundheits-Zentrum entstanden 16 verschiedene Felder mit therapeutisch sinnvollen Belägen. "Dieser Weg dient vorwiegend touristischen Zwecken" betont Klinikleiterin Evelyn Michel bei der Eröffnung. "Alle Interessierten sind herzlich eingeladen diese natürliche Fußreflexzonen-Massage zu genießen." Gestartet wird an einem Rindenmulch-Feld, anschließend geht es über kleine Kiesel zur dritten wohl spektakulärsten Station: dem Matschfeld. Hier versinken die Waden bis zu 30 Zentimeter in einer braunen Schlamm-Masse. "Neben dem gesunden Effekt, kommt hier auch ein enormer Spaßfaktor zum Einsatz" grinst Kirsty Meyer, Ergotherapeutin im Gesundheits-Zentrum. Sie stand während der gesamten Aktion als Ansprechpartner für die Jugendlichen zur Verfügung. Über Baumplatten, Quarzit-Steine, Holzstämme und Waldbelag geht es weiter zu großen Steinfindlingen die es zu überqueren gilt. Anschließend darf nach einem Moosfeld über einen langen Baumstamm balanciert werden. Nach einem Feld mit großen Kieselsteinen, die manche als etwas schmerzhafter empfinden, geht es ein Stück durch einen Bachlauf. Hier lässt Sebastian Kneipp grüßen und am Ende der Strecke kann der Schlamm von den Beinen abgewaschen werden. Jetzt ist die Koordination noch einmal gefordert. Über unterschiedlich hohe Holzstämme geht es weiter zu kleinen Hackschnitzeln und dann zu einem Feld mit Erde. Die letzte Station ist mit einfachem Sand gefüllt, was die meisten als sehr angenehm empfanden. "Das ist wie ein wohliges Peeling am Ende" meint Matthias Hießerich, Geschäftsführer der Tourist Mettlach GmbH. "Der Weg ist sehr angenehm zu gehen. Zwischendurch muss man zwar mal auf die Zähne beißen aber dafür die Wirkung entsprechend groß" beschreibt der Aktionspate Edmund Kütten das Gefühl nachdem er den Weg absolviert hatte. "Es kommt mir so vor als trage ich jetzt Moosschuhe" fügt er lächelnd hinzu. "Durch das Engagement der Jugendlichen, die tollen Bemühungen des Aktionspaten Edmund Kütten, den Einsatz von Verwandten und Bekannten und nicht zuletzt auch durch die vielen helfenden Hände der Gemeinde und des Gesundheits-Zentrums Saarschleife konnte ein tolles Projekt verwirklicht werden, an dem wir auch zukünftig hoffentlich noch viel Spaß haben." bedankt sich Evelyn Michel nach dem aufregenden Wochenende. redwww.saarbruecker-zeitung.de/72-stunden-aktion "Neben dem gesunden Effekt kommt hier auch ein enormer Spaßfaktor zum Einsatz."Kirsty Meyer




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