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Kleine Piraten entern Schiff auf der Saar

Kleine Piraten entern Schiff auf der Saar

Mettlach. Die Passagiere einer Saarschleifen-Schiffstour staunten nicht schlecht, als am Mittwoch 60 kleine Piraten mit schwingenden Fahnen und lautem Gesang ihr Schiff enterten

Mettlach. Die Passagiere einer Saarschleifen-Schiffstour staunten nicht schlecht, als am Mittwoch 60 kleine Piraten mit schwingenden Fahnen und lautem Gesang ihr Schiff enterten. Unter dem Motto "Schiff ahoi - Mit Piraten und Seefahrern auf großer Fahrt" waren die kleinen Seeräuber während der Merziger Kindertage an Bord gekommen, die vom Bereich Jugendarbeit des Kreisjugendamtes organisiert wurden. Schnell stellte sich heraus, dass es sich dabei um ganz harmlose "Schrecken der Saar" handelte, die sich eher für Fußball, als für Schätze aus Gold und Silber interessierten. Immer wieder schallte die WM-Hymne "54, 74, 90, 2010". "Wir sind die Deutschland-Piraten", erklärte die achtjährige Daniela mit ihrer Augenklappe in Schwarz-Rot-Gold. Die kleine Seeräuberdame Antonia befürchtete allerdings schon das Ergebnis des Fußballspiels, da das WM-Orakel in Form eines Tintenfischs "ja auf die spanische Flagge gesetzt hatte".Spannende SchnitzeljagdDoch nicht nur eine Kaperfahrt stand bei den Kindertagen auf dem Programm. Die Sechs- bis Zehnjährigen bastelten auch ihre eigenen Piratenkostüme und hatten viel Zeit zum Spielen und Toben. So gingen die Nachwuchs-Seeräuber zum Beispiel auf eine spannende Schnitzeljagd und lieferten sich zur Abkühlung wilde Wasserbombenschlachten. In drei Gruppen aufgeteilt, waren die "Geisterpiraten", "Seeungeheuer" und "Käptn Blaubär"-Seeleute begeistert bei der Sache und hatten jede Menge Spaß. "Die Resonanz bei den Kindertagen ist riesengroß", sagt Jugendpflegerin Christiane Zobay, die sich während dieser Woche mit ihrem elfköpfigen Betreuer-Team um die Kids kümmert. Einige der jugendlichen Helfer waren als Kind selbst bei den Kindertagen dabei. Nun verbringen sie mit den Kleinen eine ganze Woche und bieten ihnen nicht nur Spiel und Spaß, sondern eine Rundumbetreuung von morgens acht bis nachmittags 17 Uhr. red