„Kostenargumente können nicht gelten“

„Kostenargumente können nicht gelten“

Die Chancen für den Erhalt der beiden barrierefreien Fußgängerampeln in der Besseringer Bezirksstraße steigen: Nach dem SPD-Stadtverband Merzig hat sich nun auch die CDU in Besseringen dafür ausgesprochen, den geplanten Abbau der Ampeln (die SZ berichtete) nochmals auf den Prüfstand zu stellen. In einer Mitteilung der CDU-Fraktion im Besseringer Ortsrat von Freitag heißt es: "Die in der letzten Ortsratssitzung unter dem Punkt Mitteilungen dargelegte Entscheidung, dass die beiden behindertengerechten Ampelanlagen in Besseringen aus Kostengründen in 2017 abgebaut werden sollen, sollte von Seiten der Stadtverwaltung nochmals einer kritischen Überprüfung unterzogen werden." Die von Seiten der Verwaltung aufgeführten Kostenargumente könne man nicht gelten lassen, zumal die als Ersatz geplanten Fußgängerüberwege auch mit laufenden Kosten verbunden seien, argumentiert die CDU .

Und weiter: "Unter Einbindung des Ortsrates, des Behindertenbeirates und des zuständigen Fachausschusses sollte eine für alle tragbare Lösung gefunden werden." Die CDU-Fraktion im Ortsrat Besseringen wird einen entsprechenden Antrag für die nächste Ortsratssitzung stellen, sagt deren Sprecher Axel Ripplinger. Der CDU-Mann: "Trotz des niedrigeren Verkehrsaufkommens in der Bezirksstraße sollte nicht auf Kosten der Sicherheit gespart werden."

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