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Fußball-Landesliga: Die Verfolger leisten sich regelmäßig Aussetzer

Merzig-Wadern. In der Fußball-Landesliga ist die SG Rehlingen-Fremersdorf der Konkurrenz enteilt. Dahinter tobt ein Kampf um den Relegationsplatz. Fünf Vereine sind durch drei Punkte getrennt, auch drei Clubs aus dem Kreis Merzig-Wadern haben die Chance auf den Aufstieg. David Benedyczuk

Will denn keiner Zweiter werden? Die Frage stellt sich beim Blick auf die Entwicklung in der Fußball-Landesliga West. Der Titel dürfte an Aufsteiger SG Rehlingen-Fremersdorf vergeben sein. Die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Kiefer kam gut aus der Winterpause und hat vor den letzten zehn Partien 13 Zähler Vorsprung. Dahinter leisten sich die Verfolger regelmäßig Aussetzer.

Die SG Noswendel-Wadern auf Relegationsplatz zwei und den Tabellensechsten SV Schwemlingen-Ballern trennen drei Punkte. Vor allem der SV ist schwach ins Jahr gestartet. "Die Ergebnisse sprechen für sich", sagt Trainer Jörg Reimsbach nach zwei Punkten und einem Tor aus vier Partien. "Vom Aufstieg brauchen wir im Moment nicht reden. Wir müssen erstmal zusehen, dass wir uns wieder stabilisieren. Wir müssen das Gefühl zu gewinnen wieder erlangen. Warum soll das nicht gegen den SC Reisbach gelingen?", sagt Reimsbach vor dem Topspiel an diesem Sonntag, 15 Uhr, gegen den Tabellendritten.

Mit zwei 1:0-Siegen hat sich Noswendel-Wadern auf Rang zwei vorgepirscht. Die Mannschaft der Trainer Patrick Paulus und Stefan Sauer muss aber einen Verlust verdauen. Topstürmer Sven Schwindling (15 Tore) erlitt einen Kreuzbandriss. Er wird ein halbes Jahr ausfallen. "Das ist für uns ein schwerer Schlag", sagt Paulus. Er sieht dennoch Chancen, weiter um Platz zwei mitspielen zu können: "Dafür muss die Mannschaft aber noch enger zusammenrücken. Als Trainer hoffe ich darauf, dass sie eine Trotzreaktion zeigt." An diesem Sonntag empfängt die SG Noswendel-Wadern um 15 Uhr den Tabellenzehnten SG Honzrath-Haustadt. Schon wegen der generellen Entwicklung in der Liga kein leichtes Spiel. "Wenn man sich die Ergebnisse anschaut, kann in dieser Liga jeder jeden schlagen. Honzrath-Haustadt ist kein Kanonenfutter. Mit einer halbherzigen Leistung ist da nichts zu reißen", sagt Paulus.

Chancen auf Rang zwei darf sich bei zwei Zählern Rückstand auch Aufsteiger SG Wahlen-Niederlosheim ausrechnen. An diesem Sonntag um 16 Uhr empfängt der Tabellenvierte den Fünften SF Hostenbach. "Wir schauen, ehrlich gesagt, gar nicht auf Platz zwei", sagt SG-Spielertrainer Nico Portz. Ein erneuter Aufstieg käme aus seiner Sicht zu früh. Dennoch sagt der Toptorjäger der Liga (21 Treffer): "Wenn es so kommt, würden wir die Relegation natürlich auch spielen."