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Pensionärverein
Ein Händchen für den Gottesacker

 Karoline Kossack, die Vorsitzende des Pensionärvereins Walsheim, präsentiert mit ihrem Mitstreiter Friedel Brengel die neue Besinnungsecke, das bisher jüngste Projekt ihrer zehnjährigen Friedhofspflege.
Karoline Kossack, die Vorsitzende des Pensionärvereins Walsheim, präsentiert mit ihrem Mitstreiter Friedel Brengel die neue Besinnungsecke, das bisher jüngste Projekt ihrer zehnjährigen Friedhofspflege. FOTO: Wolfgang Degott
Walsheim. Seit zehn Jahren kümmern sich Walsheimer Pensionäre um die Friedhofspflege.

Zehn Jahre pflegt der Pensionärverein Walsheim ehrenamtlich den einheimischen Friedhof. Aus einer Anfrage des damaligen Ortsvorstehers Stefan Pauluhn, die Nekropole innerhalb der Tages-Aktion „Walsheim räumt auf“ wurde eine permanente Aufgabe, die hauptsächlich von Karoline Kossack, der damaligen und heutigen Vorsitzenden, sowie Friedel Brengel, damals Schriftführer des Vereins, mit viel Energie und Ausdauer ausgeführt wird. Tagtäglich sind die beiden auf dem Gottesacker zu finden, pflanzen und pflegen Blumen, bringen Blumenerde ein, halten die Anlagen sauber und legten sogar schon Wege an. Immer jahreszeitentsprechend werden Pflanzen ins Blickfeld gerückt. All das dient der Verschönerung des Friedhofes, macht ihn zu einem würdigen Platz. Zudem werden die Ausgaben für alles größtenteils von diesem kleinen Friedhofsteam bestritten. Jüngstes Projekt der beiden ist eine etwa acht Quadratmeter große Fläche. Sie wurde bepflanzt und ein ehemaliges Grabkreuz darauf errichtet.


„Aus einer zuvor wenig anschaulichen Ecke wurde ein Ort der Ruhe und Besinnung“, wie es Brengel bezeichnete. So habe Karoline Kossack eine sehr schöne gärtnerische Gestaltung mit Einfriedung, einer zusätzlich angelegten Grünfläche mit einer Ruhebank als besinnlicher Mittelpunkt entstehen lassen, fügte er hinzu. Geblieben sei aber auch die jährliche Aktion im Verbund mit anderen Vereinen, die an verschiedenen Orten des Dorfes aktiv sind. Dann legen auf dem Friedhof auch weitere Personen, wie beispielsweise Werner Schwarz, Inge Buchheit oder auch Rosemarie Thomann Hand an.