1. Saarland

Goedenavond, hoe gaat het?*

Goedenavond, hoe gaat het?*

Türkismühle. "Goedenavond, hoe gaat het?" - Guten Abend, wie geht es?", begrüßt Kursleiterin Suzanne de Graaf die 14 Teilnehmer des Sprachkurses Niederländisch für Anfänger in der Gesamtschule Türkismühle. Ihr Kurs setzt sich größtenteils aus begeisterten Niederlande-Urlaubern zusammen, die ihre Sprachkenntnisse auffrischen und vertiefen wollen

Türkismühle. "Goedenavond, hoe gaat het?" - Guten Abend, wie geht es?", begrüßt Kursleiterin Suzanne de Graaf die 14 Teilnehmer des Sprachkurses Niederländisch für Anfänger in der Gesamtschule Türkismühle. Ihr Kurs setzt sich größtenteils aus begeisterten Niederlande-Urlaubern zusammen, die ihre Sprachkenntnisse auffrischen und vertiefen wollen. "Niederländisch können wir, aber mit der Sprache hapert es noch", scherzt Bernd Zielinski. Werner Wilhelm aus St. Wendel engagiert sich in der Deutsch-Niederländischen Arbeitsgruppe des Sängers Herman von Veen und unterstützt Benefizkonzerte.Weitere Teilnehmer haben keine Vorkenntnisse und wollen eine neue Sprache kennenlernen. "Die Aussprache ist nicht so einfach", weiß Muttersprachlerin und Dozentin de Graaf. Sie ist in Neuseeland aufgewachsen, ging in den Niederlanden zur Schule und hat Sprachen studiert. "Frau de Graaf hat den Vorschlag gemacht, den Kurs anzubieten", erzählt Dagmar Haben, die Leiterin der Nohfelder Außenstelle der Kreisvolkshochschule in Nohfelden.

Mit 14 Anmeldungen sei der Kurs bei seiner Premiere hervorragend angenommen worden. "Damit sind wir ausgebucht. Mit so vielen Teilnehmern habe ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet", meint Haben zufrieden. Als de Graaf ihren CD-Player dann einschaltet, ist es im Klassenraum mucksmäuschenstill. "Hoe zag je dat in het Nederlands?" (zu Deutsch: Was sagt man auf Niederländisch?)", sagt eine Stimme aus dem Lautsprecher des Rekorders. Die Lernenden hören drei kurze Dialoge und müssen diese im orangefarbenen Arbeitsbuch "Wat leuk!" entsprechend zuordnen. "Ganz wichtig ist, dass sie immer alles mitsprechen", lautet dazu de Graafs Anweisung.

Das Sprachseminar umfasst 15 Doppelstunden. Mit handlungsorientierten Aufgaben, unterschiedlichen Textsorten und vielfältigen Kommunikationssituationen werden die Kursteilnehmer in den kommenden Wochen bis zum Kursende am 14. Juni in Wort für Schrift in die Sprache des Nachbarlandes eingeführt. Zudem wird de Graaf auf die Landeskunde der Niederlande und Flanderns näher eingehen. Da der Sprachkurs so gut angekommen ist, plant Haben dessen Fortsetzung.

Und das aus gutem Grund. "Im Hinblick auf den am Bostalsee entstehenden Ferienpark ist es für dort später beschäftigtes Personal oder Ferien-Jobber nur empfehlenswert, Niederländisch zu lernen", blickt sie voraus. Ebenso sei möglich, aufbauend zum Anfängerkurs anschließend einen Kurs für Fortgeschrittene anzubieten.

Kreisvolkshochschule St. Wendel, Außenstelle Nohfelden Kontakt: Dagmar Haben Telefon (0 68 52) 78 07 E-Mail: dagmar-haben@onlinehome.de.