1. Saarland

Energiekrise im Saarland: Diese Einschränkungen erwarten Sie in Hallenbäder

Energiekrise : Hallenbäder im Saarland bleiben offen – mit diesen Einschränkungen müssen Badegäste aber rechnen

Die Hallenbäder im Saarland sollen trotz Energiekrise offen bleiben - jedenfalls zunächst. Darauf haben sich die Kommunen im Saarland jetzt verständigt. Einige Einschränkungen könnten auf die Badegäste allerdings zukommen.

Die 30 Hallenbäder im Saarland sollen im Winter trotz Energiekrise grundsätzlich offen bleiben. Darauf hätten sich die Kommunen „aus sozialpolitischen Gründen“ verständigt, teilte der Saarländische Städte- und Gemeindetag mit. Damit sollen Schul-, Ausbildungs- und Vereinsschwimmsport möglich bleiben. Im Einzelfall könne es aber zu Schließungen kommen, etwa wegen einer Sanierung. Zudem seien auch Kooperationen einzelner benachbarter Bäder in der Überlegung, die wechselseitig öffnen und schließen.

Mögliche Maßnahmen zum Energiesparen, die die Kommunen nennen und die in den Saar-Bädern zum Einsatz kommen könnten sind:

  • Absenkungen der Temperaturen in den Becken
  • Absenkung der Raumtemperatur in den Bädern
  • Verkürzung der tägliche und wöchentlichen Öffnungszeiten sowie eine Verkürzung der Saison von acht auf sechs Monate
  • Schließung der Außenbecken für den Winter
  • Abschaffung von Warmbadetagen
  • Veränderungen der Öffnungszeiten oder komplette Schließung der Saunas
  • Schließung einzelner Attraktionen wie Blubberbecken
  • Abstellen der Außenbeleuchtung der Gebäude in der Nacht, Reduzierung und Anpassung der Beleuchtung im Gebäude, Umstellung auf LED - Beleuchtung
  • Optimierung der Heizanlagen in den Bädern bzw. energetische Sanierungsmaß-nahmen, Umstellung auf klimaneutrale Energieversorgung
  • Energetische Optimierung von weiteren technischen Einrichtungen wie Duschen, Filteranlage etc.
  • Kooperationen der Bäder untereinander, Abstimmung der Öffnungszeiten und der Art und Anzahl der Nutzer (Sportschwimmer, Schulen, Allgemeinheit)

Ganz ausschließen wollen die Bürgermeister flächendeckende Schließungen nicht – wenn der Bund dies bei einer weiteren Notfallstufe anordnet oder die Energiepreise noch dramatischer steigen. Die Lage sei aktuell sehr dynamisch und müsse weiter im Blick behalten werden.