1. Saarland

Dem heiligen Wendelin ganz nah

Dem heiligen Wendelin ganz nah

Die Geschichte St. Wendels geht bis auf die Jahre 496 bis 752 zurück. Damals herrschten die Merowinger und das Gebiet gehörte zum Bliesgau. Urkundlich wurde die Stadt erstmals 1180 in Form einer Kirche erwähnt, die dem Heiligen Wendalinus, dem Schutzpatron der Stadt, geweiht war. Wendalin lebte von 566 bis 597 als Einsiedler oder Wandermissionar im Waldgebirge des Trierer Bistums

Die Geschichte St. Wendels geht bis auf die Jahre 496 bis 752 zurück. Damals herrschten die Merowinger und das Gebiet gehörte zum Bliesgau. Urkundlich wurde die Stadt erstmals 1180 in Form einer Kirche erwähnt, die dem Heiligen Wendalinus, dem Schutzpatron der Stadt, geweiht war.Wendalin lebte von 566 bis 597 als Einsiedler oder Wandermissionar im Waldgebirge des Trierer Bistums. Der Sage nach kam er aus Schottland. Begraben ist der Heilige Wendelin heute in der Wendelinusbasilika, dem Wahrzeichen der Stadt. Die spätgotische Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert gilt als schönster Sakralbau des Saarlandes.

"Es ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit. Sie ist seit Jahrhunderten Wallfahrtsstätte", erklärt Ortsvorsteher Kurt Wiese. Das mache die Stadt auch bei Pilgern sehr beliebt, weiß der Ortsvorsteher.

So werden auch während der Wallfahrtstage, die noch bis zum 23. Oktober dauern, Menschen zum heiligen Wendelin pilgern. Sie kommen aus ganz Europa und sogar darüber hinaus in die Kreisstadt St. Wendel. Seit dem Jahr 2000 gibt es die Wallfahrtstage in ihrer heutigen Form. evr