1. Saarland

Beispiel für Bürgersinn und Mitmenschlichkeit

Beispiel für Bürgersinn und Mitmenschlichkeit

Er engagiert sich seit langen Jahren auf Bundes- und Landesebene in der Kneipp-Bewegung: Jetzt erhielt der Bexbacher Robert Ruffing von Staatssekretär Georg Jungmann das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Es war wahrlich ein festlicher Abend, der für Robert Ruffing am vergangenen Donnerstag ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk brachte: Im Bexbacher Gründerzentrum überreichte Innen-Staatssekretär Georg Jungmann dem Bexbacher Ruffing das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Diese Auszeichnung würdige das jahrzehntelange Engagement des 1941 in Neunkirchen geborenen und seit 1945 in Bexbach lebenden Robert Ruffing in der Kneipp-Bewegung und als Arbeitnehmer-Vertreter. Jungmann: "Was auch immer Sie geleistet haben, Ihr Wirken ist stets anderen Menschen zu Gute gekommen. Sie haben mit Ihrem jahrzehntelangen Einsatz gezeigt, dass Mitmenschlichkeit und Bürgersinn in unserer Gesellschaft nach wie vor lebendig sind". Animiert von seiner Frau Roselore habe sich der gelernte Bankkaufmann in der Kneipp-Bewegung engagiert, zuerst in Bexbach, später dann an verantwortlicher Position auch auf Landes- und Bundesebene. "Von 1984 bis 1987 engagierte er sich im Landesvorstand, bevor er dann bis 1993 das Amt des Landesschatzmeisters annahm. Von 1993 bis 1997 bekleidete er die Funktion des stellvertretenden Landesvorsitzenden, von 1997 bis 2012 war er als Landesvorsitzender tätig", so Jungmann. Mit seiner Tätigkeit habe Robert Ruffing das Projekt "gesundheitliche Zukunft für Kinder und Jugend" angestoßen, bei dem er mehr als 60 saarländische Kindergärten zu "Kneipp-Kindergärten" ausbilden ließ. "Auf Bundesebene engagierte er sich von 1987 bis 2005 als Mitglied im deutschen Bundesbeirat des Kneipp-Bundes, von 2005 bis 2009 als Vizepräsident des Deutschen Kneipp-Bundes und seit 2009 ist er stellvertretender Vorsitzender des deutschen Bundesbeirates." Ruffing machte klar, dass er die Auszeichnung auch stellvertretend für die entgegen nehme, die ihn auf seinem Weg begleitet hätten.