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Testzentren: Stadt Zweibrücken kooperiert mit Kreis Kaiserslautern

Testzentren Zweibrücken und Schwedelbach : Stadt kooperiert mit Kreis Kaiserslautern

Die Abstrich-Zentren in Zweibrücken und Schwedelbach wollen sich im Falle steigender Zahlen gegenseitig entlasten. In der Rosenstadt wurden am Freitag drei weitere Neu-Infektionen verzeichnet – aktuell sind es 13 Fälle.

In der Stadt Zweibrücken sind am Freitag drei neue Corona-Infektionen registriert worden. Bei zwei Fällen handelte es sich um weitere Teilnehmer einer Familienfeier (wir berichteten). Der dritte Betroffene ist ein Angehöriger der Bundeswehr, teilte das Gesundheitsamt mit.

Ferner verzeichnete die Pirmasenser Behörde am Freitag drei weitere Fälle in ihrem Zuständigkeitsbereich. Aktuell sind laut Gesundheitsamt 36 Fälle aktiv – davon 13 in Zweibrücken. Auf einer Karte des Landes (zu finden unter corona.rlp.de) ist Zweibrücken nun wieder in die „gelbe Gefahrenzone“ gerutscht. Aufgrund der relativ niedrigen Größe der Rosenstadt rutscht diese allerdings recht schnell von einer Zone in eine höhere – beziehungsweise niedrigere (so galt am Donnerstagmittag noch „gelb“ für Zweibrücken, am Abend dann schon wieder „weiß“; wir berichteten).

Der Zweibrücker Landtagsabgeordnete Christoph Gensch (CDU), der zugleich Mediziner ist, sagte am Freitag auf Anfrage, in Zweibrücken sei die Zahl der Neu-Infizierten noch überschaubar. Das Abstrich-Center (am DRK-Standort in der Kasernenstraße) werde deshalb nur situativ geöffnet, für Abstriche stünden vier „Teilpraxen“ in Zweibrücken zur Verfügung . Wer Bedarf hat, kann sich beim DRK melden und wird dann auf diese Praxen verwiesen, sagte Gensch.

Auf Initiative Genschs und seines Parteifreundes Marcus Klein, Landtagsabgeordneter aus Steinwenden, wurde eine Zusammenarbeit bei den Testzentren der Rosenstadt und des Kreises Kaiserslautern (Test-Zentrum in Schwedelbach, Am Kiefernkopf 22) beschlossen.

„Die beiden Testzentren liegen rund 40 Kilometer auseinander. Sie können sich im Bedarfsfall unterstützen“, sagte Gensch. Er nannte einen Fall: Sollten die Zahlen deutlich steigen, könnte etwa eine Klasse oder gar eine Schule in einem Zentrum getestet werden und so das andere entlasten.

Bürgermeister  Christian Gauf (CDU) lobte diese Zusammenarbeit. „Wenn wir in der Westpfalz eng zusammenarbeiten, dann kommen wir alle besser durch diese Krise. Genau das ist der richtige Ansatz!“