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Hummel hat nächste Gebäude im Blick

Hummel hat nächste Gebäude im Blick

Zweibrücken. Nach zweijähriger Arbeit ist das Herzstück der Weißen Kaserne, die ehemalige Kommandantur, fertig saniert. Die Bernd Hummel Immobilien GmbH ist jetzt dabei, die nächsten Gebäude des ehemaligen Kasernenareals zu entwickeln

Zweibrücken. Nach zweijähriger Arbeit ist das Herzstück der Weißen Kaserne, die ehemalige Kommandantur, fertig saniert. Die Bernd Hummel Immobilien GmbH ist jetzt dabei, die nächsten Gebäude des ehemaligen Kasernenareals zu entwickeln. "Für die Gebäude 630 und 631 gibt es sehr konkrete Gespräche mit Ärzten", sagt die stellvertretende Geschäftsführerin der Immobiliengesellschaft, Gabriele Hummel. Dabei weist sie auf die ersten zwei Gebäude entlang der 22er Straße.Die beiden Gebäude werden durch einen neuen Mitteltrakt miteinander verbunden. Für die Praxen seien fast 700 Quadratmeter geplant. Dazu seien in dem Gebäude auch der Medizin nahestehende Gewerbe vorgesehen. Kaltmietpreis vermutlich sieben Euro plus Mehrwertsteuer.

Für die drei Gebäude auf der anderen Seite des Geländes entlang des Bahneinschnitts gebe es "Vorgespräche" mit kirchlichen und privaten Trägern, berichtet Gabriele Hummel. Behindertengerechte Wohnungen, betreutes Wohnen und ein Mehrgenerationenhaus seien dort möglich. "Wenn wir das mit den Interessenten umsetzen, wäre das ein großer Schritt bei der Umwandlung des früheren Kasernengeländes." Bei den Vorhaben könnten Stadt und Investor zusammenarbeiten.

Doch als Nächstes steht der Abriss des ersten Gebäudes an der Oselbachstraße an. "Das wird noch im April passieren", kündigt Hummel an. Bei dem Abriss werden die verwendbaren Steine und Gesimse erhalten, um damit andere Gebäude zu sanieren. An dieser Stelle wird eine neue Einfahrt angelegt. Zwischen die Einfahrt und die Kommandantur wird ein "Baumsaal" mit zwölf Linden gepflanzt. Dabei wird die Freifläche zur Oselbachstraße begrünt und der Zaun rekonstruiert. Auf der Freifläche werden sechs Rosskastanien gepflanzt.

Bisher hat die Hummel Immobiliengesellschaft rund 2,5 Millionen Euro investiert. In die Kommandantur 1,8 Millionen Euro. Entstanden sind 774 Quadratmeter Gewerbeflächen auf drei Etagen und eine Wohnfläche von 90 Quadratmeter im Dachgeschoss. 700 000 Euro wurden in Planung und Erhaltungsmaßnahmen gesteckt.

 In diese beiden Gebäude an der 22er Straße ziehen wohl Ärzte. Ein Glastrakt soll die Häuser 630 und 631 verbinden. Fotos: voj/Hummel
In diese beiden Gebäude an der 22er Straße ziehen wohl Ärzte. Ein Glastrakt soll die Häuser 630 und 631 verbinden. Fotos: voj/Hummel
Hummel hat nächste Gebäude im Blick

Bei einem Rundgang durch die Kommandantur zeigt Gabriele Hummel die erneuerten Türen, Treppen oder Geländer. "Da steckt viel Mühe im Detail." Sie weist auch auf die hohen Kosten durch Denkmalschutz-Auflagen hin (zum Beispiel bei den Fenstern). "Aber das ist ein Pilotprojekt. Deshalb haben wir auch Dinge freiwillig erhalten." Die Vermarktung beginne jetzt nach der Fertigstellung.