OB-Kandidaten :

„Die AfD Zweibrücken hat dieses Problem nicht. Beispielsweise haben sich die Mitglieder des Zweibrücker Kreisverbandes seit Gründung des KV im Januar 2017 verzehnfacht. Ein großes Interesse besteht bei jungen Menschen zwischen 18 und 35 Jahren.

Junge Menschen von heute sind pragmatisch, aber auch skeptisch. Sie haben Angst vor der Zukunft, bleiben dennoch optimistisch. Werte sind ihnen wichtig, Sündenböcke auch.

Anfällig für Ersatzwelten: Da sind zum einen diejenigen, die sich unverstanden fühlen, ihre Interessen werden von Medien, Politik nicht ernst genommen. Oftmals sind es die Medien, die Werte, Geborgenheit und Verständnis vorgaukeln. Diese Menschen kompensieren über Internet oder Fernsehen die defizitäre Realität. Menschen empfinden, dass Parteien und demokratische Institutionen sie vernachlässigen. Sie sagen: „Ihr vernachlässigt uns als Generation.“

Wenn andere Parteien Probleme mit der Aktivierung ihrer Mitglieder haben oder sogar Schwierigkeiten, Neumitglieder zu gewinnen, so möchte ich diesen hier keine Tipps geben, wie sie das ändern können. Vielleicht liegt es auch an der derzeitigen politischen Ausrichtung der Altparteien. Ärmel hochkrempeln und etwas für die Bürger tun.“