Urnenstelen in Satzung aufgenommen

Auf dem Bechhofer Friedhof stehen seit gut 14 Tagen Urnenstelen. Dazu hat der Gemeinderat die Friedhofsatzung geändert. Für die marode Mühlstraße wurde zudem ein Baugrundgutachten in Auftrag gegeben.

Seit gut zwei Wochen stehen auf dem Bechhofer Friedhof Urnenstelen. "Dazu müssen wir jetzt die Friedhofsatzung anpassen", sagte Bürgermeister Paul Sefrin (CDU ). Bisher war die Bestattung von Urnen in Stelen nicht vorgesehen. So stimmte der Rat auch der Änderung zu

Und die neue Bestattungsform musste dann auch in die entsprechende Gebührensatzung aufgenommen werden. Nach den Berechnungen der Kosten für die Stelle und die Vorrichtung für die Blumenablage ergebe sich eine Gebühr von 550 Euro für eine Kammer in der Stelle, erklärte Sefrin. Die Verlängerung koste 18 Euro pro Jahr. In eine Kammer können zwei Urnen eingestellt werden. In der vorigen Ratssitzung hatte der Rat mit der Firma Bohrer aus Petersberg einen Bestattungsvertrag für den Grabaushub abgeschlossen. Auch die Kosten für den Grabaushub wurden in die Gebührensatzung aufgenommen.

Bereits 2007/2008 wurde festgestellt, dass die Pflasterdecke der Mühlstraße in keinem Zustand ist. "Die Situation hat sich nach den vielen Regenfällen in den letzten Monaten weiter verschlimmert", sagte der Bürgermeister. "Die Schäden merkt man schon, wenn man über die Straße fährt", sagte Matthias Roos (CDU ). "Es besteht Handlungsbedarf", fügte Forsch hinzu. Zumal die Gemeinde "die Verkehrssicherheitspflicht" trage, betonte der zweite Beigeordnete Achim Scherer (SPD ). "Aber ohne ein entsprechendes Gutachten können wir nicht entscheiden, was zu tun ist", sagte der erste Beigeordnete Siegbert Bernhard (CDU ). Ein solches Baugrundgutachten koste nach Schätzung des Ingenieurbüros Krupp aus Waldfischbach zwischen 1500 und 3000 Euro. Der Rat ermächtigte, dass der Bürgermeister mit den Beigeordneten ein Gutachten in dem genannten Kostenrahmen in Auftrag geben kann. Während die Mühlstraße nicht im Straßenausbauprogramm der Gemeinde steht, ist die Kirrberger Straße in der Prioritätenliste aufgeführt. Der Rat vergab den Planungsauftrag an das Büro Krupp, das bereits die Vorplanung durchgeführt habe, wie Sefrin sagte. "Wenn wir die Straße ausbauen, müssen wir auch über den Kanal reden", sagte Roos. Der müsse berücksichtigt werden. Da seien die Verbandsgemeinde-Werke gefordert, Geld bereitzustellen, sagte Forsch. Im Programm für die wiederkehrenden Beiträge sind für den Ausbau der Kirrberger Straße 580 000 Euro eingestellt.