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Die Arbeit der Helfer hat sich gelohnt

Die Arbeit der Helfer hat sich gelohnt

Riesiger Zuspruch über die beiden Dorffesttage: Sommerwetter beflügelte nicht allein die Besucher, sondern gleichermaßen die vielen Helfer, die über die Tage alle Hände voll zu tun bekamen.

Es hätte eine Preisfrage sein können, wer an diesem Wochenende in der idyllischen Höhenortschaft Käshofen mehr strahlte: die Sonne oder Ortsbürgermeister Klaus Martin Weber. Die 2016er-Auflage jedenfalls wird ein Meilenstein in der langen Dorffestgeschichte des Ortes sein. Der Ortsbürgermeister rückblickend: "Diesmal hat alles zusammengepasst, und selbst die Neuerung, mit einem Discoabend zum Dorffestausklang die Massen zu mobilisieren, kam glänzend an und bescherte uns einen furiosen Festausklang."

Welche Arbeit sich hinter derartigen euphorischen Bekundungen verstecken, betont der Ortsbürgermeister dabei auch: "Das ist wahrlich kein Honigschlecken für unsere mehr als 120 Helfer, die über die beiden Festtage und dem ganzen Drumherum im Einsatz waren. Man darf ja bei einem solchen Fest die Arbeit nicht allein auf Samstag und Sonntag reduzieren. Das Herrichten des Festplatzes, die Organisation, die Logistik - das alles ist ja mit Arbeit verknüpft."

Wetterkapriolen gab es schon öfter. Viel zu heiß oder so kalt, dass es kaum Spaß machte, im Freien zu sitzen. Keine Spur davon jedoch an diesem Wochenende, wo alles stimmig gewesen ist. Apropos stimmig und Helfer: Albaner, Syrer und Somalier haben in Käshofen Aufnahme gefunden, bringen sich seither in die Dorfgemeinschaft ein und waren auch jetzt zur Stelle und packten kräftig mit an. Gleiches gilt ebenso für die Neubürger des Ortes, welche sich als Helfer einbringen.

Eine Parallele zum letztjährigen Fest gab es mit Blick auf gemeindliche Ehrungen: War es im letzten Jahr Edith Schneider, welche für ihr langjähriges Engagement ums Dorfgemeinschaftshaus geehrt wurde, nahm diesmal das Ratsmitglied Daniel Bäcker eine Gemeindeehrung dafür entgegen, dass dieser über sieben Jahre dem Ratsgremium angehörte und sich mit seinem Engagement einbrachte, um den Ort weiter nach vorn zubringen.

Die Festküche bot wie jedes Jahr echte Dorfspezialitäten, wozu Grillhändl und "Gefillde" und der schon legendäre Käshofer Flammkuchen zählen. Für die kleinen Besucher lud der Riesensandplatz ein, und die große Zahl der Spielenden an beiden Festtagen signalisierte auch hier volle Zufriedenheit.