Martin wirft den Hut in den Ring

Berthold Martin bricht sein Schweigen und erklärt ganz offiziell seine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters zur fusionierten Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen-Wallhalben. Er wird Kandidat der Freien Wähler sein.

Nach Markus Lelle und Thomas Peifer gibt es bei den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 einen weiteren Kandidaten, Martin Berthold aus Wallhalben. Bei einem Pressegespräch am gestrigen Nachmittag erklärte der bisherige Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallhalben: "Nach einer längeren Findungsphase und Absprache mit meiner Familie will ich politisch weiter zur Verfügung stehen. Ich werde mich für die Freien Wähler um das Amt des ersten Bürgermeisters der fusionierten Verbandsgemeinden Thaleischweiler-Fröschen und Wallhalben bewerben." Eine Kandidatur für das Amt des Ortsbürgermeisters in seinem Heimatort Wallhalben ließ Martin vorerst noch offen.

Die SPD hat noch keinen Kandidaten gekürt. Vom SPD-Ortsverein Rieschweiler-Mühlbach ist Heino Schuck als solcher vorgeschlagen worden. Eine abschließende Nominierung steht allerdings noch aus.

Martin wird der Kandidat aller Freien Wähler aus Wallhalben und Thaleischweiler-Fröschen sein. In Augenblick seien die Verantwortlichen dabei, ein gemeinsames "Organisationsdach" zu finden. Eine tatsächliche Wahlprognose ließ sich Berthold Martin im Pressegespräch noch nicht entlocken. "Es gehen wahrscheinlich vier Bewerber ins Rennen, und nur einer kann gewinnen." Bedeckt hielt sich dieser ebenso bei der Frage, ob eine Entscheidung schon im ersten Wahlgang fällt. Ausweichend zudem Martins Antwort auf die Frage, warum er sich so lange Bedenkzeit in der Kandidaturfrage genommen hat. Dafür kritisierte Martin erneut die fehlende Bereitschaft aus Thaleischweiler-Fröschen, das Angebot des Landes anzunehmen und beide Gebietskörperschaften bis 2019 zusammenzuführen. "Bis dorthin hätten wir auch die Bürger aus beiden Verwaltungseinheiten mit auf die Reise nehmen können."

Hat der Kandidat Berthold Martin ein Glaubwürdigkeitsproblem und deshalb so langen mit seiner Kandidatur gewartet? Die Antwort des dritten Kandidaten zum Bürgermeister der fusionierten Verbandsgemeinde: "Überhaupt nicht. Ich habe um den Erhalt der Verbandgemeinde Wallhalben bis zum 31. Dezember 2013 gekämpft. Das war stets untermauert durch einstimmige Beschlüsse in den verschiedenen Gremien. Seit dem 1. Januar ist die Entscheidung der Landesregierung Gesetz."