Holz setzt auf alternative Energien

Martinshöhe/Lambsborn. Einen Schub für regenerative Energien erhofft sich Werner Holz (Foto: pma), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau, für das kommende Jahr. Zum einen soll eine Überprüfung aller öffentlichen Gebäude im Bezug auf Energieeffizienz ausgearbeitet werden. Zum anderen ist auch der Startschuss für das Nahwärmenetz in Martinshöhe geplant

Martinshöhe/Lambsborn. Einen Schub für regenerative Energien erhofft sich Werner Holz (Foto: pma), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau, für das kommende Jahr. Zum einen soll eine Überprüfung aller öffentlichen Gebäude im Bezug auf Energieeffizienz ausgearbeitet werden. Zum anderen ist auch der Startschuss für das Nahwärmenetz in Martinshöhe geplant. Mit dem Netz in Martinshöhe sollen neben der Schule auch der Kindergarten, die Sporthalle, das Dorfgemeinschaftshaus das Feuerwehrhaus und das Rathaus beheizt werden. "Wir setzen hier vor allem auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz", betont Holz. Die Technik sei mit einer so genannten Vorschub-Rost-Feuerung versehen. Das bedeutet, dass die Holzhackschnitzel erst einmal in eine Kammer kommen, in der es sehr trocken und heiß ist. Dadurch kann die Feuchtigkeit des Holzes verdunsten. Erst dann gelangen die Schnitzel in den eigentlichen Brennkessel. Das warme Wasser werde dann über entsprechende Leitung in die einzelnen Gebäude gepumpt. Dort wird es dann über einen Wärmetauscher auf die Heizkörper verteilt. Insgesamt werden rund 650 000 Euro in das Vorhaben investiert. Ein weiteres großes Projekt der Verbandsgemeinde ist eine Photovoltaik-Anlage auf dem Gelände des US-Depots in Miesau. Die amerikanischen Streitkräfte stellen hierfür die Fläche der Hallendächer zur Verfügung. Das Vorhaben soll gemeinsam mit der WVE Kaiserslautern realisiert werden. Der Strom werde in das Netz der Pfalzwerke eingespeist. Holz rechnet damit, dass der Erlös hiervon der Kommune eine neue Einnahmequelle erschließen könne.Positive Nachrichten hat der Bürgermeister auch für die Einwohner von Lambsborn. Die Gemeinde soll in der nächsten Zeit auch mit dem schnellen Internetzugang DSL versorgt werden. Die Versorgung der Anbieter Inexio herstellen.

Als Erfolg wertet Holz die grundlegende Sanierung des Miesauer Freibades: "Das Bad wird toll angenommen." Trotz des schlechten Wetters habe die Verbandsgemeinde in diesem Jahr knapp 6000 Besucher zählen können. Bis zur kommenden Badesaison soll die Attraktivität weiter verbessert werden. Geplant seien neue Bäume und Sträucher, sowie Ecken mit zusätzlichen Liegestühlen. Außerdem soll es eine mediterrane Zone geben. In dieser werde es entsprechende Pflanzen und einen Getränkeverkauf geben. "Mit dem Umbau haben wir eine wichtige Freizeiteinrichtung erhalten", unterstreicht der Bürgermeister, dass sich die Investition gelohnt habe.