Drei Urnenstelen für Wiesbach

Wiesbach. Die Frage, ob das Beisetzen von Urnen in einer sogenannten Urnenwand (Stele) geschaffen werden soll oder nicht, war im Wiesbacher Rat gestern Abend eigentlich überhaupt kein Thema. Allein die Frage, wie wollen wir die dreiteilige "Wand", die insgesamt 27 Urnenfächer zum Beisetzen von Urnen vorsieht, wurde diskutiert

Wiesbach. Die Frage, ob das Beisetzen von Urnen in einer sogenannten Urnenwand (Stele) geschaffen werden soll oder nicht, war im Wiesbacher Rat gestern Abend eigentlich überhaupt kein Thema. Allein die Frage, wie wollen wir die dreiteilige "Wand", die insgesamt 27 Urnenfächer zum Beisetzen von Urnen vorsieht, wurde diskutiert. An dessen Schluss stand dann sogar eine einheitliche Meinungsbildung, konnten sich alle für eine der drei Alternativen aussprechen."Eine geschlossene Urnenwand wäre vielleicht zu wuchtig und würde nicht ins Gesamtbild unseres Friedhofes passen", befand Ortsbürgermeister Emil Mayer beim Vorstellen der drei Gestaltungsalternativen und nannte seinen eigenen Favoriten: "Die leicht geschwungene Anordnung der drei Stelen würde mit persönlich am besten gefallen." Mayer bat aber alle, frei ihre Meinung zu sagen. Davon wurde rege Gebrauch gemacht. Der Beschluss lautete schließlich: Oberhalb der Leichenhalle, rechts am Ehrenmal vorbei, sollen drei Urnenstelen, wie sie Ortsbürgermeister Mayer vorschlug, errichtet werden. Mit Sandsteinverblendungen und kniehohen Verbindungsmauern. Die Kostenspanne reichte, je nach Anordnung, von 10 000 bis 14 500 Euro. Die Finanzierung der Investition wird in einem Nachtragshaushalt geregelt. Eine Gebührenanhebung im Friedhofsbereich werde durch diese Investition unumgänglich, wurde in der Sitzung deutlich. Das Bauamt der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land erhielt den Auftrag, Lieferung und Fundamentierungsarbeiten auszuschreiben. Auch dieser Beschluss wurde gestern Abend einstimmig gefasst. cos