Krumme Buckel für die Steppkes

Althornbach. Regenböen lassen echte Herbststimmung aufkommen, der Wind pfeift um die Ecken beim Kindergarten. Das alles stört aber die Helferschar auf dem Spielplatz des Kinderhortes "Storchennest" keinen Deut. Zum einen stehen wärmende Getränke zur Verfügung, zum anderen sind die jungen Väter alles andere als "Schönwetterarbeiter"

Althornbach. Regenböen lassen echte Herbststimmung aufkommen, der Wind pfeift um die Ecken beim Kindergarten. Das alles stört aber die Helferschar auf dem Spielplatz des Kinderhortes "Storchennest" keinen Deut. Zum einen stehen wärmende Getränke zur Verfügung, zum anderen sind die jungen Väter alles andere als "Schönwetterarbeiter". "Wenn die Sonne vom Himmel lacht, kann jeder den Pickel oder die Schaufel schwingen. Bei einem Sauwetter wie heute sind nur die Härtesten an der Baustelle", meint Harald de Hooge und versucht, mit einem Spaten weiter Erdreich aus dem felsigen Boden zu klauben." Lehmboden wäre nicht, doch diese Felsschicht im Sandboden habe es gleichfalls in sich, kann Helfer de Hooge eben noch vermerken, bevor ihn die Arbeitsbefehle seiner Mitstreiter treffen, er möge doch bitte etwas schneller arbeiten, damit der ausgehobene Fundamentteil nicht noch voll Wasser laufe. Gelächter ist auf der Baustelle auszumachen, der Arbeitstrupp bietet dem Mistwetter nicht nur einfach die Stirn, alle Helfer sind zudem bester Laune. Ortsbürgermeisterin Ute Klein, die für ein kräftigendes Frühstück und vor allem warme Getränke sorgt, freut sich, dass der Einsatz nicht dem Wetter zum Opfer fiel. "Hätten die heute in der Frühe gesagt, Ute, bei dieser Witterung geht es wirklich nicht, da schickt man ja nicht einmal einen Hund vor die Tür, ich hätte es niemanden verübeln können." Doch auf die große Helferschar im Ort kann sie sich bestens verlassen. Während diesmal Großspielgeräte eingebaut wurden, für die seitlichen Standpfosten mussten Löcher mit einer Tiefe von über einem Meter ausgehoben werden, waren Helfer im Sommer über bereits mit dem Anlegen eines neuen Sandkastens zugange. "Passend zum Gesamtbild unserer Anlage haben Fritz Teuscher und Hans-Peter Klein dem Spielbereich eine besondere Umrandung verpasst. Die wurde mit großen Sandsteinbrocken schmuck gemauert." Klein geht davon aus, dass diese Umrandung über Jahrzehnte hält, weil jetzt nichts mehr abfaulen könne.Ein weiterer Einsatzbereich war der Friedhof. "Den Bereich für die Urnengräber haben wir neu gestaltet und damit auch ältere Dorfbewohner leichter diesen Friedhofsteil erreichen können, wurde ein extra Weg neu angelegt."