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Fechten: Niklas Haubeil bezwingt auf Weg zum Erfolg auch seinen Bruder

Fechten: Niklas Haubeil bezwingt auf Weg zum Erfolg auch seinen Bruder

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Fechtern der VT Zweibrücken. Niklas Haubeil sicherte sich beim 8. Frühjahrs-A-Jugend-Q-Turnier in Mainz den Sieg. In Homburg machten Christian Kempe, Thomas Tschernig und Lukas Linn bei ihrem Debüt mit dem Degen eine gute Figur.

"Insgesamt bin ich mit dem Einsatz und den Platzierungen zufrieden", sagte Trainer Volker Petri.

In Mainz zeigte Niklas Haubeil (Jg. 1998) eine Top-Leistung. Der VTZler hatte alle seine Gegner aus den verschiedenen Bundesländern mit dem Florett nach der Vorrunde in den Direktausscheidungen fest im Griff. Hinter Johannes Nickel (Kaiserslautern) und Florian Ferizi (Friesenheim) platzierte er sich in der Aufsteigerliste für das 16er-K.o.auf Platz drei, gefolgt von den Vereinskameraden Emil Knerr und Bruder Benedict. Spannung herrschte beim Haubeil-Bruderduell um den Einzug ins Halbfinale. In einem abwechslungsreichen Gefecht konnte Linkshänder Niklas durch Routine und Nervenstärke seinen um drei Jahre jüngeren Bruder mit 15:9 in die Schranken weisen. Nach einem 15:9 gegen Johannes Knickel folgte im Finale gegen Pascal Moser (Speyer) ein strategisches Gefecht. Mit 15:6 zeigte der Petri-Schützling die bessere Trefferquote und nahm freudestrahlend den Siegerpokal in Empfang. Petri: "Das ist die Belohnung für seinen unermüdlichen Trainingseinsatz." Die noch B-Jugendlichen Benedict Haubeil und Emil Knerr (Jg. 2001) hatten einen beachtenswerten Siegerlauf, bis Benedict an seinem Bruder und Emil Knerr gegen den späteren Zweitplatzierte den Einzug ins Halbfinale verpasste. Als einziger Verein war die die VTZ mit drei Finalisten vertreten.

Das Omlor-Cup-Degenturnier für die B-Jugend (Jg. 2001 bis 2002) in Homburg war für die VTZ-Fechter eine große Herausforderung. Erstmals kämpften sie unter Turnierbedingungen mit Startern aus den Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und dem Saarland. Dabei verpassten die VTZ-Fechter den Einzug in die 16er-Direktausscheidung.