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Top-Triathlet Buchholz fiebert Einstieg in die WM-Serie entgegen

Auckland. Den Auftakt hatte Deutschlands bester Triathlet wegen der Folgen eines Trainingsunfalls verpasst, jetzt fühlt sich Gregor Buchholz fit und bereit für seinen Saisoneinstieg. Das zweite WM-Rennen ist am Sonntag in Neuseeland. red

Nach dem ordentlichen Auftakt in die WM-Serie vor drei Wochen in Abu Dhabi tritt die deutsche Triathlon-Nationalmannschaft mit sechs Athleten beim zweiten WM-Rennen an diesem Sonntag in Auckland /Neuseeland an (Damen ab 0.50 Uhr, Herren ab 5.40 Uhr). Vor allem das Damen-Trio mit der Saarlouiserin Rebecca Robisch, der Saarbrückerin Hanna Philippin sowie Anne Haug schielt nach den Rängen elf, zwölf und 16 im ersten Rennen jetzt auf ein Ergebnis unter den besten Zehn.

Auch Deutschlands Top-Mann Gregor Buchholz vom LAZ Saarbrücken verspürt Tatendrang. Sein Saisondebüt war in Abu Dhabi wegen einer Gehirnerschütterung nach einem Radsturz im Training kurzfristig ausgefallen. Komplettiert wird das DTU-Team durch Franz Löschke und den Saarbrücker Justus Nieschlag. "Alle Folgeschäden sind verheilt und vergessen. Ich hatte ein paar gute Trainingstage und bin gespannt darauf, meine Form zum ersten Mal so richtig zu testen", sagt Buchholz: "Generell komme ich mit schweren Kursen wie in Auckland gut zurecht." Überhaupt fiebern alle Athleten dem Terrain in Neuseeland entgegen. Gerade der Radkurs enthält einige Steigungen, die für den Ausgang entscheidend sein können. "Die Strecke ist hart und gnadenlos", sagt etwa Rebecca Robisch: "Wenn du nicht fit bist, kriegst du das spätestens am Berg gezeigt und musst leiden."

Gespannt sein darf man auf den Auftritt von Anne Haug. In den Jahren 2012 und 2013 siegte die Bayreutherin in Auckland , 2014 war sie Zweite. Allerdings kommt die Vize-Weltmeisterin von 2012 nach ihrer langen Verletzungspause im Vorjahr erst langsam in Schwung. "Dass ich noch nicht auf dem Level der letzten Jahre bin, muss ich leider akzeptieren. Sieben Monate Laufpause kann man eben in zehn Wochen nicht wettmachen", sagt sie.

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