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Ringen wie von einem anderen Stern

Ringen wie von einem anderen Stern

Der Ringer-Bundesligist KSV Köllerbach hat am vergangenen Samstag beim ASV Nendingen mit 11:4 gewonnen und sich mit dem Erfolg beim direkten Konkurrenten die Chance bewahrt, doch noch in das Halbfinale der deutschen Meisterschaft einzuziehen.

"Wir haben gerungen wie von einem anderen Stern. Schon zur Pause haben wir 9:0 geführt. Es war totenstill in der Halle", lobte der KSV-Mannschaftsverantwortliche Thomas Geid seine Kämpfer. Er ergänzte: "Wir hatten die nötige Lockerheit. Und dann passieren einfach Dinge, mit denen man nicht rechnen kann." So holte der zuletzt enttäuschende Nico Zarcone nach einem 0:4-Rückstand im Duell gegen Anatolii Buruian doch noch einen Mannschaftspunkt in der Freistil-Klasse bis 61 Kilogramm. Gleiches gelang Melonin Noumonvi in der Klasse 98 Kilogramm im klassischen Stil.

Köllerbach gewann sechs der nur neun Kämpfe. Das Duell von Timo Badusch gegen Daniel Cataraga wird noch in dieser Woche nachgeholt - beide waren bei der Weltmeisterschaft in Budapest. Verliert Badusch höchstens zwei Zähler, gewinnt der KSV den direkten Vergleich mit Nendingen . Das kann von Bedeutung sein. Wenn Köllerbach am letzten Kampftag am Samstag um 19.30 Uhr zuhause gegen den für das Halbfinale qualifizierten KSV Ispringen siegt und Nendingen beim ASV Mainz nicht gewinnt, wäre der KSV im Halbfinale.