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FCK kann nicht mehr gewinnen – Tiffert hat Mitleid mit Zuschauern

FCK kann nicht mehr gewinnen – Tiffert hat Mitleid mit Zuschauern

Der 1. FC Kaiserslautern hat das Gewinnen verlernt. Das 0:0 zuhause gegen Erzgebirge Aue in der 2. Fußball-Bundesliga war das vierte Remis in Serie, die letzten drei blieben auch noch torlos. Aues Mittelfeldspieler Christian Tiffert, der von 2010 bis 2012 für den FCK gespielt hatte, fasste den Langweiler am Samstag so zusammen: "Das war nicht so spaßig. Entschuldigung, dass manche dafür Eintritt bezahlt haben!"

Der FCK ist seit sieben Spielen unbesiegt, tritt aber auf der Stelle. "Das war Magerkost für alle", räumte Trainer Tayfun Korkut nach der trostlosen Vorstellung vor 21 463 Zuschauern ein: "Der Punkt war der Leistung entsprechend, mit der war ich aber absolut nicht zufrieden." Junioren-Nationaltorhüter Julian Pollersbeck blieb zum achten Mal ohne Gegentor. Es haperte im Spiel gegen den Tabellenvorletzten aber wieder in der Offensive. Keine gefährliche Torchance konnte der FCK herausspielen. "Es hat das kreative Element aus dem Mittelfeld gefehlt, nach vorne war es sehr dünn", sagte Sportdirektor Uwe Stöver. Kapitän Daniel Halfar, der nach längerer Verletzungspause erstmals von Beginn an spielte, erklärte: "Ich glaube wir haben heute ohne Mittelfeld gespielt. Wir haben den Ball nur von hinten nach vorne geschossen. Es war sehr zäh."