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Handball: HG Saarlouis verliert mit 28:34 gegen Coburg

Handball: HG Saarlouis verliert mit 28:34 gegen Coburg

Nach Wochen, in denen die Abwehr des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis den Grundstock für erfolgreiche Spiele lieferte, musste HG-Trainer Goran Suton gestern Abend feststellen: "Der Schlüssel zu unserer Niederlage lag heute ganz klar in der Abwehr - in der zweiten Halbzeit auch inklusive Torhüter." Kurz zuvor hatte Saarlouis vor 1120 Zuschauern in der heimischen Stadtgartenhalle eine 28:34 (14:18)-Pleite gegen den HSC Coburg kassiert.Am Ende einer weitestgehend ausgeglichenen ersten Halbzeit häuften sich auf Seiten der Hausherren plötzlich unnötige Fehler, die von den Gästen gnadenlos zur 18:14-Pausenführung ausgenutzt wurden.

Zwar warf sich die HG in der Folge wieder heran - spätestens nach dem verwandelten Siebenmeter von Coburgs Steffen Coßbau zum 28:23 (49. Minute) war diese Mittwochabend-Handballmesse gelesen. HG-Rückraumspieler Jonas Faulenbach, der einen Tag nach seinem 25. Geburtstag seine Rückkehr nach einer Daumenverletzung feierte, empfand die Saarlouiser Abwehr "so löchrig wie ein Schweizer Käse. Wir kamen auch fast nie zu Tempo-Gegenstößen". Faulenbach lieferte nach zehn Wochen Zwangspause eine starke Leistung ab und steuerte als bester HG-Schütze sieben Treffer bei und sagte dazu: "Ich bin froh, dass es so gut geklappt hat, und dass ich von Anfang an spielen konnte. Der Daumen ist soweit in Ordnung, aber natürlich hätte ich mich über einen Sieg mehr gefreut." Der mit Abstand beste Schütze auf der Platte war Coburgs Rechtsaußen Florian Billek. Er traf ganze 16 Mal. "Natürlich geht uns das auf die Nerven, wenn ein Spieler so viele Buden macht. Aber er ist mit seiner Sprungkraft selbst aus einem schlichten Winkel einfach schwierig zu verteidigen", meinte Faulenbach.

Bereits am kommenden Samstag ist die HG um 19 Uhr Gast des TV Emsdetten.