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Frauen-Fußball: FCS vor dem Aufstieg in die erste Liga

Saarbrücken. Sie haben es selbst in der Hand: Nach dem 4:0-Sieg gegen den FSV Jägersburg und der 0:2-Niederlange des bisherigen Tabellenführers VfL Sindelfingen gegen den 1. FFC Frankfurt II sind die Frauen des 1. FC Saarbrücken einen Spieltag vor Rundenende Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga Süd

Saarbrücken. Sie haben es selbst in der Hand: Nach dem 4:0-Sieg gegen den FSV Jägersburg und der 0:2-Niederlange des bisherigen Tabellenführers VfL Sindelfingen gegen den 1. FFC Frankfurt II sind die Frauen des 1. FC Saarbrücken einen Spieltag vor Rundenende Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga Süd. Ein Unentschieden am Sonntag bei Bayer Leverkusen (14 Uhr) - und der FCS spielt kommende Runde erste Liga.



Winfried Klein, Trainer des 1. FC Saarbrücken, sagt: "Wir haben immer daran geglaubt, auch die Mädels haben stets hart daran gearbeitet. An der Situation hat sich aber nichts geändert. Wir müssen in Leverkusen gewinnen, dann können wir feiern." 15 Siege in Folge hat seine Mannschaft hingelegt, dennoch schien niemand an einen Patzer von Sindelfingen geglaubt zu haben. Weder die fünf Stammspielerinnen, die wegen fehlender sportlicher Perspektive in Liga eins wechseln (wir berichteten), noch die sportliche Leitung.

"Natürlich hätten wir nun Schwierigkeiten, eine gute Erstliga-Mannschaft auf die Beine zu stellen", sagte Präsident Horst Hinschberger (Foto: SZ) vor zwei Wochen nach Bekanntwerden der Abgänge. Gestern sagte er: "In den vergangenen Wochen sind viele Emotionen geschürt worden, daran wollen wir uns jetzt nicht mehr beteiligen." Über Personal will er nicht reden. Auch nicht über den neuen Trainer, der kommen soll. Im Gespräch ist Stephan Fröhlich, derzeit Trainer des 1. FFC Frankfurt II - genau von der Mannschaft, die Sindelfingen von der Tabellenspitze schoss. Hinschberger: "Wir warten jetzt erst mal das Spiel in Leverkusen ab, danach verkünden wir Personalentscheidungen. Aber auch erst dann, wenn sie spruchreif sind." kip/raps