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3000 Euro Geldstrafe für TuS Koblenz wegen falscher Einwechslung

Frankfurt. Das DFB-Sportgericht hat die TuS Koblenz im Einzelrichter-Urteil mit einer Geldstrafe von 3000 Euro belegt. Beim Meisterschaftsspiel der 2. Bundesliga gegen den FC St. Pauli (2:1) war versehentlich der Spielberichtsbogen vorzeitig online freigegeben worden, so dass der Spielberichtsbogen nochmals handschriftlich von beiden Vereinen ausgefüllt werden musste

Frankfurt. Das DFB-Sportgericht hat die TuS Koblenz im Einzelrichter-Urteil mit einer Geldstrafe von 3000 Euro belegt. Beim Meisterschaftsspiel der 2. Bundesliga gegen den FC St. Pauli (2:1) war versehentlich der Spielberichtsbogen vorzeitig online freigegeben worden, so dass der Spielberichtsbogen nochmals handschriftlich von beiden Vereinen ausgefüllt werden musste. Dabei wurde von einem Koblenzer Offiziellen versehentlich der Name des Auswechselspielers Njazi Kuqi nicht aufgeführt.Kuqi wurde dann in der 69. Minute eingewechselt und nach Hinweis vom Schiedsrichter-Assistenten vor der Fortsetzung des Spiels wieder vom Platz genommen. Damit hatte Koblenz einen nicht einsatzberechtigen Spieler eingewechselt. Das DFB-Sportgericht sah darin allerdings nur eine leichte Fahrlässigkeit. Ein Punktabzug kommt als Strafe nicht in Betracht, da das Spiel nach der Einwechslung von Kuqi noch nicht fortgesetzt war. dpa