1. Sport
  2. Saar-Sport

Eishockey: DEG und Mannheim stehen unter Druck

Eishockey: DEG und Mannheim stehen unter Druck

Berlin. Das erste Geschenk hat Hans Zach in Form eines Sieges schon erhalten. Viel Zeit zum Feiern bleibt dem Trainer der Hannover Scorpions aber nicht. Denn schon heute, einen Tag nach seinem 60. Geburtstag, ist der Bayer mit den Scorpions im zweiten Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wieder gefordert

Berlin. Das erste Geschenk hat Hans Zach in Form eines Sieges schon erhalten. Viel Zeit zum Feiern bleibt dem Trainer der Hannover Scorpions aber nicht. Denn schon heute, einen Tag nach seinem 60. Geburtstag, ist der Bayer mit den Scorpions im zweiten Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wieder gefordert. "Wir müssen genau so spielen und kämpfen", sagte der ehemalige Bundestrainer und meint die Leistung beim überzeugenden 5:2 gegen seinen ehemaligen Club DEG Metro Stars am vergangenen Sonntag. Wermutstropfen nach dem geglückten Start in die "Best of Five"-Serie sind aber die Ausfälle von Martin Hlinka nach Spieldauer-Disziplinarstrafe und Rainer Köttstorfer wegen Schulterverletzung. Düsseldorf steht in Spiel Nummer zwei heute (19.30 Uhr/Premiere) unter Druck. "Wir müssen das Spiel einfach abhaken", meinte Trainer Harold Kreis nach der desolaten Vorstellung am Sonntag. Die DEG Metro Stars machten sich vor allem durch zahlreiche Strafzeiten das Leben schwer. "So werden wir kein Spiel gewinnen", unterstrich denn auch Stürmer Patrick Reimer. Auch dem Rekordmeister Adler Mannheim wurden bei Titelverteidiger Eisbären Berlin viele unnötige Strafzeiten zum Verhängnis. "Unser Unterzahl-Spiel war nicht gut. Wir leisteten zu wenig Laufarbeit, reagierten nur statt zu agieren", erklärte Trainer Teal Fowler nach der 0:4-Pleite in Berlin. Der Amerikaner versprach aber: "Das wird vor heimischer Kulisse ganz anders." Eitel Sonnenschein herrscht dagegen bei den Eisbären, die mit dem elften Sieg in Serie einen Vereinsrekord aufgestellt haben. "Wir hatten das Geschehen sicher im Griff", sagte Stürmer Florian Busch, der von "ein bisschen Magie" sprach. dpa