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Grönefeld verkauft sich teuer, Lehrstunde für Kiefer

Grönefeld verkauft sich teuer, Lehrstunde für Kiefer

Miami. Nicolas Kiefer erhielt eine weitere Lehrstunde vom ehemaligen Weltranglisten-Ersten. Rainer Schüttler scheiterte an seiner Ungeduld. Während Schüttler beim ATP-Turnier in Miami (USA) beim 6:3, 1:6, 1:6 nach einem konzentrierten Start am Ende hilflos wurde und gegen den französischen Tennis-Profi Gilles Simon ausschied, war für Kiefer der Schweizer Roger Federer eine Nummer zu groß

Miami. Nicolas Kiefer erhielt eine weitere Lehrstunde vom ehemaligen Weltranglisten-Ersten. Rainer Schüttler scheiterte an seiner Ungeduld. Während Schüttler beim ATP-Turnier in Miami (USA) beim 6:3, 1:6, 1:6 nach einem konzentrierten Start am Ende hilflos wurde und gegen den französischen Tennis-Profi Gilles Simon ausschied, war für Kiefer der Schweizer Roger Federer eine Nummer zu groß. Er deklassierte den Hannoveraner mit 6:4, 6:1. Seit mehr als sieben Jahren wartet Kiefer nun auf einen Sieg gegen Federer. Der Deutsche analysierte seine Niederlage nüchtern. "Es lag einfach nur an der Chancenverwertung", sagte der 31-Jährige. Er habe gesehen, wo er stehe. Deutschlands Nummer eins wirkte nicht deprimiert: "Unterm Strich steht die Niederlage, aber dennoch hat mir das Spiel gezeigt, dass ich durchaus mithalten kann, wenn ich konzentriert mein Spiel durchziehe." Anna-Lena Grönefeld präsentierte sich gegen die ehemalige Weltranglisten-Erste Venus Williams zumindest nahezu ebenbürtig. Ihre dritte Niederlage im dritten Duell konnte die in Saarbrücken lebende Grönefeld beim 5:7, 3:6 aber nicht vermeiden - das Aus bei dem mit 4,5 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turnier aus. Dabei lag die 23-Jährige nach einem Break im ersten Satz gegen die Nummer fünf der Setzliste mit 3:2 vorn. "Du bist absolut ebenbürtig", erklärte Trainer Dirk Dier aus Blieskastel seinem Schützling Grönefeld nach dem knapp verlorenen ersten Durchgang. Im zweiten Satz reichte Williams dann aber letztlich schon ein Break zum Sieg. "Ich denke, ich habe ein gutes Spiel gezeigt und mich gegenüber der Niederlage im Vorjahr gesteigert habe", resümierte Grönefeld. In Stuttgart war sie damals beim 1:6, 2:6 nahezu chancenlos gegen die Amerikanerin. dpa