Bundesligisten erzielen zehnten Umsatzrekord in Folge

Bundesligisten erzielen zehnten Umsatzrekord in Folge

Die Fußball-Bundesliga hat in der vergangenen Saison 2013/2014 den zehnten Umsatzrekord in Folge erzielt. Mit 2,45 Milliarden Euro wurde der Vorjahreswert um 12,9 Prozent gesteigert, Rekordmeister Bayern München verbuchte davon 20 Prozent.

Das gab die Deutsche Fußball Liga (DFL ) gestern in Frankfurt bekannt. Die 2. Bundesliga erreichte mit 458 Millionen Euro (plus 9,2 Prozent) ebenfalls einen Rekord.

"Der deutsche Profifußball hat in den letzten Jahren sein solides finanzielles Fundament genutzt, um eine hervorragende sportliche Entwicklung zu nehmen. Die Zukunftsperspektiven sind weiterhin positiv, denn das wirtschaftliche Wachstum der Bundesliga ist ungebrochen", sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung.

13 der 18 Vereine der Eliteklasse und damit einer mehr als im Vorjahr schrieben "schwarze Zahlen", die Personalkostenquote beläuft sich auf 36,8 Prozent. Für die Spielergehälter gaben die Bundesligisten 900 Millionen Euro aus (im Vorjahr: 847 Millionen Euro ). Der Gewinn belief sich laut des Reports zwar nur auf 38,8 Millionen Euro (im Vorjahr: 62,6 Millionen) - die Einbußen in Höhe von 23,8 Millionen sind aber dem neu eingeführten und anders berechneten Konzernabschluss geschuldet. Insgesamt zahlte der Lizenzfußball mehr als 875 Millionen Euro Steuern und Abgaben, 48 830 Menschen (plus acht Prozent) arbeiteten in der Spielzeit 2013/2014 in direkter Anstellung oder durch Beauftragung der Lizenzvereine.