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Bundesliga boomt, aber die Briten sind kaum einzuholen

Bundesliga boomt, aber die Briten sind kaum einzuholen

Die Geldmaschine Bundesliga läuft auf Hochtouren und wird dem deutschen Fußball in den kommenden Jahren noch etliche Millionen bescheren – der finanzielle Rückstand auf die Branchenführer aus der englischen Premier League wird aber eher größer als kleiner. Der Krösus im europäischen Klubfußball scheint „Lichtjahre“ weit weg zu sein, räumte gestern die Deutsche Fußball Liga (DFL) ein.

Immerhin: Zum neunten Mal in Folge steigerten die 18 Vereine der deutschen Eliteklasse den Umsatz und erlösten in der Saison 2012/13 insgesamt 2,17 Milliarden Euro. Gegenüber der Vorsaison (2,08 Milliarden Euro) ist das ein Plus von 4,4 Prozent. Zusammen mit der 2. Liga (419,4 Millionen Euro) lag der Erlös gar bei knapp 2,6 Milliarden Euro. "Die Bundesliga ist auf dem Weg, die starke Position hinter der Premier League weiter auszubauen", sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung Vorstellung des "Bundesliga-Reports 2014". Die englischen Klubs würden beim Umsatz aber wohl die Drei-Milliarden-Grenze erreichen. >