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Extremsportler Martin Schedler läuft in vier Tagen 296 Kilometer ums Saarland

Nach vier Tagen : Geschafft! Extremsportler läuft 296 Kilometer rund ums Saarland

Der saarländische Ultraläufer Martin Schedler hat sein Bundesland umrundet: 296 Kilometer legte der Extremsportler dazu an vier Tagen zurück. Die Lauf-Tour auf dem Saarland-Rundwanderweg war am Donnerstag in Saarbrücken gestartet.

„Ich bin total happy, dass ich jetzt angekommen bin“, sagte der Diplom-Verwaltungswirt (39) am Sonntag nach seinem Einlaufen in Saarbrücken. Es seien vier erlebnisreiche Tage gewesen, an denen er viel Schönes vom Saarland gesehen habe.

Die Lauf-Tour auf dem Saarland-Rundwanderweg war am Donnerstag in Saarbrücken gestartet. Sie schloss einen Schwenk zum Dollberg als höchsten Berg des Saarlandes mit ein. Insgesamt musste Schedler auf seiner Mammut-Route 8143 Höhenmeter überwinden. Manchmal sei es schon hart gewesen, sagte der Ultraläufer. Es sei bislang „läuferisch die größte Herausforderung“ in seinem Leben gewesen.

Mit dem Lauf hatte sich Schedler einen Lebenstraum erfüllt. Die Idee dazu habe er schon lange gehabt. „Jetzt habe ich die Chance ergriffen in der coronabedingt wettkampffreien Zeit, diesen Traum umzusetzen.“ Schedler läuft seit mehr als 25 Jahren, seit einigen Jahren auch Ultradistanzen - also Strecken, die länger sind als ein Marathon.

Mit seiner Saar-Umrundungstour wollte er in der einschränkenden Corona-Pandemie dazu animieren, das Saarland neu zu entdecken, sagte er. Außerdem sei sein Ziel, in Zeiten von Corona „ein positives Ereignis“ zu schaffen. Die letzte Tagestour hatte er am Morgen in Ottweiler begonnen. Die nächsten Tage wolle er sich nun erholen.

2017 hatte Schedler mit einer anderen Tour Schlagzeilen gemacht: Er war gut 120 Kilometer am Stück gelaufen: Vom tiefsten Ort im Saarland bei Perl an der Mosel zum höchsten Berg von Rheinland-Pfalz, dem Erbeskopf. Zudem läuft er in Nicht-Corona-Zeiten viel im Ausland: Unter anderem war er in Namibia, Marokko und auf Teneriffa.

(dpa)