| 20:14 Uhr

Unterschrieben
Weiterer Schritt Richtung Freizeitweg

 Bei der Vertragsunterzeichnung (vorne  von links): Karl-Josef Scheer (Bürgermeister von Freisen), Andreas Veit (Bürgermeister von Nohfelden),  Franz Josef Barth (Bürgermeister von Nonnweiler), (hinten von links) Landrat Udo Recktenwald, Eberhard Veith (ÖFM).
Bei der Vertragsunterzeichnung (vorne  von links): Karl-Josef Scheer (Bürgermeister von Freisen), Andreas Veit (Bürgermeister von Nohfelden),  Franz Josef Barth (Bürgermeister von Nonnweiler), (hinten von links) Landrat Udo Recktenwald, Eberhard Veith (ÖFM). FOTO: Lukas Kowol
St. Wendel. Für die Trasse Freisen-Nohfelden-Nonnweiler sind Verträge unterzeichnet worden. Von red

Die Vorarbeiten für den Freizeitweg Freisen-Nohfelden-Nonnweiler sind im vollen Gange. Wie ein Sprecher des Landkreises vermeldet, ist ein weiterer Schritt getan: Die Bürgermeister der Gemeinden Freisen, Nohfelden und Nonnweiler haben mit der Naturland Ökoflächen-Management GmbH (ÖFM) Erbbaurechtsverträge abgeschlossen. Diese besagen, dass die ÖFM den Gemeinden 40 Jahre lang einen elf Meter breiten Streifen für den geplanten Freizeitweg verpachtet. Danach geht die Fläche in den Besitz der Gemeinden über. Die ÖFM hatte zuvor das Land von der Bahn gekauft und ist nun ihrerseits verpflichtet, Rodungsarbeiten vorzunehmen und dort, wo noch vorhanden, Gleise abzubauen.


Die Gleise in der Gemeinde Freisen wurden bereits vor einigen Jahren abgebaut, sodass hier ab sofort die Rodungsarbeiten beginnen. Der komplette Freizeitweg soll im Herbst 2022 fertig sein. Ein Weg, der nicht nur vom Land, sondern auch vom Bund finanziell gefördert werden soll – vom Bund werden rund fünf Millionen Euro aus dem Programm „Klimaschutz durch Radverkehr“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Aussicht gestellt. Denn der geplante Weg soll auch als Zubringer zu vielen Betrieben und öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Sportplätzen und Schwimmbädern dienen. Ein Plus aus Sicht des Bundes. Die Gesamtkosten des Projektes: etwa 9,3 Millionen Euro.