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Stadt will Parkplatzprobleme im Deutschmühlental lösen

Stadt will Parkplatzprobleme im Deutschmühlental lösen

Saarbrücken. Den Deutsch-Französischen Garten (DFG) deutlich aufwerten und das Parkplatzproblem im Deutschmühlental lösen - diese beiden Ziele stehen unter anderem im Tourismuskonzept der Verwaltung. Der Stadtrat hat es am Dienstag verabschiedet

Saarbrücken. Den Deutsch-Französischen Garten (DFG) deutlich aufwerten und das Parkplatzproblem im Deutschmühlental lösen - diese beiden Ziele stehen unter anderem im Tourismuskonzept der Verwaltung. Der Stadtrat hat es am Dienstag verabschiedet.Zu den Bauprojekten zählen ein Spielplatz auf dem Gelände der Gulliverwelt und die Renaturierung des Pulverbachs, teilte Carmen Dams, Leiterin des Grünamts, vor der Sitzung mit. Die Gulliverwelt sei derzeit in einem sehr schlechten Zustand. Konkrete Planungen gebe es für die Aufwertung des Bereichs zwischen Lese- und Musikpavillon. Die Stadt wolle hier auch in barrierefreie Toiletten investieren, kündigte Dams an.

Dagegen ist die Lösung der Parkplatzprobleme noch Zukunftsmusik, weil die Finanzierung unklar sei, sagte die Amtsleiterin. Am Nordeingang in der Metzer Straße sollen weitere Parkplätze entstehen, nachdem dort eine Tankstelle abgerissen wurde. Auch am Haupteingang will die Stadt investieren. "Die zwischen Messegelände und Spielbank gelegenen Parkplätze an der Straße Deutschmühlental sind in einem desolaten Zustand und kein Aushängeschild für den DFG. Zudem gibt es keine Busparkplätze", steht in dem Konzept. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) plane derzeit den Zubringer zur Autobahn. Der Betrieb überlege, die Parkplätze auf die Seite des DFG zu verlagern, erklärt Dams. Die Straße würde dann dort entlanggeführt, wo jetzt die Parkflächen sind. Um diese "enorme Investition" zu stemmen, hofft Carmen Dams auf Zuschüsse aus dem Tourismus-Fördertopf der Landesregierung. Für das Areal zwischen Lese- und Musikpavillon habe die Verwaltung bereits Zuschüsse beantragt. Auch die Sanierung des Gartens soll weitergehen. Hier nennt die Verwaltung den Immergrünstreifen, den Schattenhain und das Tal der Blumen. In den vergangenen Jahren habe die Stadt mit Hilfe des Landes bereits 1,2 Millionen Euro für den DFG ausgegeben und unter anderem einen Reisemobilstellplatz gebaut sowie die Waldbühne saniert. Die weiteren Investitionen in den Park - ohne die Parkplätze - beziffert Carmen Dams auf 1,5 Millionen Euro.