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Seit zehn Jahren im Geist von Taizé

St Wendel. Vor zehn Jahren hatte sich der Taizé-Projekt-Chor in St. Wendel gegründet, inzwischen ist er zu einer festen Größe in der hiesigen Pfarreiengemeinschaft herangewachsen. Das wurde nun gefeiert. hjl

Sein zehnjähriges Bestehen feierte der ökumenische Taizé-Projekt-Chor mit einem Festhochamt in der Basilika, das von Pastor Klaus Leist und dem Chormitbegründer Pastor Anton Franziskus gestaltet wurde. Pastor Franziskus freute sich in seiner Predigt darüber, dass der Geist von Taizé in dieser Chorgemeinschaft weiterlebt. Der vierstimmige Projektchor wird von Hermann Lissmann geleitet. Er ist ein fester Bestandteil der Pfarreiengemeinschaft St. Wendel . Bei der Gründung vor zehn Jahren begann der Chor mit 15 Sängern. Heute ist er auf über 70 Personen angewachsen. War erst nur eine Stimmlage möglich, werden heute vier Stimmen bedient: Alt und Sopran bei den Frauen, Bass und Tenor bei den Männern.


Der Chor ist nicht auf eine Konfession beschränkt und ist nicht verpflichtend. Proben finden immer nur vor Auftritten statt. Die Sänger kommen aus der Kreisstadt und den umliegenden Orten des St. Wendeler Landes. Mitte vierzig ist das jüngste, Anfang achtzig das älteste Mitglied.

Im jährlichen Programm sind fest eingeplant: Die Auftritte in der Wendelswoche in der Basilika, im Sommer in St. Anna, an der Wendelskapelle und am Bostalsee. In diesem Jahr reiste der Chor zu einem mehrtägigen Aufenthalt nach Taizé. Begleitet wurde die Reisegesellschaft von Pfarrer Markus Karsch von der evangelischen Kirchengemeinde St. Wendel und von dem katholischen Pastor Klaus Leist von der Pfarreiengemeinschaft St. Wendel .



Information: Ökumenischer Taizé-Projekt-Chor St. Wendel , Chorleiter Hermann Lissmann, Telefon (06851) 8 15 28.

Anlage: