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Digitalisierung der Gremienarbeit in St: Wendel

Sitzung : Ratssitzung 2.0: St. Wendel will auf digitale Gremienarbeit umstellen

Zur Amtsperiode 2019 soll die Gremienarbeit digital werden.

Als „neues Zeitalter“, in das es aufzubrechen gelte, hat der St. Wendeler Bürgermeister Peter Klär (CDU) die Umstellung auf eine digitale Ratsarbeit beschrieben. Konkret bedeutet dies, dass die Ratsmitglieder künftig beispielsweise ihre Unterlagen per Mail bekommen. Während der Sitzungen können sie die einzelnen Tagesordnungspunkte dann auf ihrem i-Pad aufrufen.

Mit Beginn der Amtsperiode 2019 soll auch der Startschuss für die digitale Gremienarbeit fallen. Den Grundsatzbeschluss hierzu haben die Mitglieder des Stadtrats in der jüngsten Sitzung getroffen.

Wie Udo Ritter, Hauptamtsleiter in der St. Wendeler Verwaltung berichtet, laufen die Vorbereitungen in Sachen Digitalisierung bereits. Im Dezember soll den Ratsmitgliedern das künftige Sitzungsprogramm vorgestellt werden. Wie dieses bedient wird, erfahren Mandatsträger und Ortsvorsteher später in Schulungen.

In einem nächsten Schritt soll 2020 auch ein Ratsinformationssystem für Bürger realisiert werden. Wie Ritter weiter erläuterte, würden auf dieser Plattform künftig Tagesordnungspunkte der Sitzungen und Ergebnisse präsentiert.

Sollte sich ein Ratsmitglied nicht mit der digitalen Gremienarbeit anfreunden können, bestehe nach wie vor die Möglichkeit, die Unterlagen in Papierform zu erhalten.