100 Hunde gingen an den Start

Beim Agility-Turnier der Ortsgruppe Namborn des Deutschen Schäferhundevereins wurde in verschiedenen Klassen gestartet. Es galt Slaloms, Hürden, Tunnel und weitere Herausforderungen zu meistern.

Ideales Wetter, gute Beteiligung und starke Leistungen: Der Vorsitzende des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) Ortsgruppe Namborn, Andreas Bard, sprach von einer rundum gelungenen Veranstaltung und meinte damit das traditionelle Agility-Turnier in Namborn. Dazu hatten sich knapp hundert Hundeführer aus mehreren Bundesländern auf dem Übungsplatz am Bahndamm versammelt. Gestartet wurde in verschiedenen Klassen (Mini, midi und Standard) je nach Größe der Hunde. Entsprechend war der Hindernis-Parcours aufgebaut worden. Dazu gehörten Slalom, Hürden, Wippen, Laufstege, Kriechtunnel und Schrägwände. Leistungsrichterin war Sabrina Janku aus Frankfurt (Hessen). Sie bestimmte von Lauf zu Lauf, wie und wo die Hindernisse aufgebaut werden. Die Hundeführer hatten fünf Minuten Zeit, sich den Parcours zu merken, ehe sie mit ihren Lieblingen starteten.

Aus dem Kreis St. Wendel waren insgesamt 18 Frauchen und Herrchen mit ihren Hunden am Start. Davon stellte der DVG-MV St. Wendel mit elf Teilnehmern das stärkste Kontingent, gefolgt vom HSV Urexweiler (sechs) und dem gastgebenden Verein mit einem Starter. Auch sie erhielten durchweg gute Wertungspunkte und die Bescheinigung, sich intensiv auf dieses Turnier vorbereitet zu haben. Es gab aber auch enttäuschte Frauchen und Herrchen als Gespanne, die wegen Fehlern disqualifiziert werden mussten. Dazu gehörte beispielsweise Silke Kreutzer aus Namborn. Die Starterin vom St. Wendeler Verein war mit dem dreijährigen australischen Shepherd Ella in der Gruppe Standard, der Königsklasse bei Agility angetreten und schon nach wenigen Sekunden ausgeschieden.

"Nicht meine Ella, eine Hündin, war schuld, sondern ich habe einen ganz dummen Fehler wie ein Anfänger gemacht", sagte Silke Kreutzer, die seit über zehn Jahren den Hundesport betreibt und beim nächsten Agility-Turnier wieder angreifen will, wie sie versicherte.

Agility ist eine aus England importierte Sportart, die seit Jahrzehnten auch in Deutschland sehr beliebt ist. Nochmals SV-Vorsitzender Andreas Bard: "Mit dem Schutzdienst, der Begleithundeprüfung (Führerschein für Hunde), dem Hunderennen und Agility bieten wir ein breites Spektrum für den Hundesport an", machte er Werbung in eigener Sache.

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