Handballerinnen der Gemeinschaftsschule Marpingen verpassen knapp Sieg

Schulsport : Nur ein paar Sekunden fehlen zum Sieg

Handballerinnen der Gemeinschaftsschule Marpingen belegen bei Saar-Lor-Lux-Turnier in Luxemburg den zweiten Platz.

Das war Pech! Beim Saar-Lor-Lux-Turnier Mitte November auf dem luxemburgischen Campus Geesseknäppchen haben die Handballerinnen der Gemeinschaftsschule Marpingen nur knapp den Sieg verpasst. Die Marpingerinnen haben sich bereits dank ihrer starken Auftritte beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ einen Namen gemacht und wurden daher vom Veranstalter zu diesem Turnier eingeladen.

Die 15- bis 17-jährigen Marpingerinnen erzielten im ersten Spiel gegen die Schulmannschaft aus Luxemburg ein Remis, 9:9 hieß es nach 20 Minuten. Gleich im Anschluss war das Team aus Metz der zweite Gegner. Und der wurde klar geschlagen. Die Marpingerinnen Lea Schwarz, Leah Wolf, Eleyne Bastuck, Bruni Rühl, Jolina Klersy, Celina Klesen, Sarah Rech, Lisanne Günther, Katharina Zangerle, Luna Fink sowie Deborah Fleck lieferten eine herausragende Leistung – und erspielten sich am Ende einen klaren 17:11-Erfolg.

Ein Sieg, ein Remis – das bedeutete, dass sich beim letzten Spiel entscheiden würde, wer Turniersieger wird. Gegner war die Mannschaft aus dem rheinland-pfälzischen Wittlich, die zuvor alle ihre Spiele gewinnen konnte.

Die Marpinger Handballmädchen starteten stark, erspielten sich einen komfortablen Vorsprung, der jedoch aufgrund vergebener Chancen und verworfener Siebenmeter immer wieder gefährdet war. Dennoch führte Marpingen bis kurz vor Schluss.

Die Handball-Mädels der Gemeinschaftsschule mussten sich in Luxemburg im Kampf um den Turniersieg nur knapp geschlagen geben. Foto: Nikolas Andrée/Schule. Foto: Nikolas Andrée/Schule

Doch dann, fünf Sekunden vor Spiel-Ende: Wittlich ist am Zug, ein Tempogegenstoß, ein langer Pass über das gesamte Spielfeld – und ein Tor in letzter Sekunde zum 8:8. Der Ausgleich bescherte Wittlich den Turniersieg, den Marpingen schon sicher in der Tasche glaubte. Doch die Enttäuschung währte nur kurz – schon nach dem Duschen war der erste Ärger über das unnötige Unentschieden verflogen. Zudem bedeutet die Niederlage gleichzeitig einen Ansporn für die sechste Auflage des Turniers der Großregion Saar-Lor-Lux, die 2020 voraussichtlich im Saarland stattfinden wird.