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"Hospizlicht" für kranke Menschen

"Hospizlicht" für kranke Menschen

St. Wendel. In möglichst vielen Fenstern soll am Samstagabend, 9. Oktober, dem Welthospiztag, ein Hospizlicht brennen. Dies wünschen sich die Mitarbeiter von Hospizeinrichtungen in der Region

St. Wendel. In möglichst vielen Fenstern soll am Samstagabend, 9. Oktober, dem Welthospiztag, ein Hospizlicht brennen. Dies wünschen sich die Mitarbeiter von Hospizeinrichtungen in der Region. "Wir möchten viele Menschen gewinnen, ein kleines Zeichen der Solidarität zu setzen und sich für einige Minuten mit den Menschen zu verbinden, die sich in unserer Klinik, zu Hause oder anderswo auf das Sterben vorbereiten müssen", heißt es in einer Pressemitteilung des Marienkrankenhauses St. Wendel. Der 9. Oktober sei für diese Aktion der richtige Tag. Es ist der "Welthospiz- und Palliative Care-Tag", der weltweit veranstaltet wird, um auf die Hospizidee aufmerksam zu machen und Benefizaktionen zur Unterstützung der Hospiz- und Palliativarbeit zu gestalten.Die "Aktion Hospizlicht" ist dabei eine Initiative der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung, die von den Waldbreitbacher Franziskanerinnen und der Marienhaus GmbH im Jahre 2003 gegründet wurde. Ihr Ziel: Die Arbeit der Hospize, an denen Waldbreitbach als Träger beteiligt ist, gezielt zu unterstützen und langfristig zu sichern.

Das Hospizlicht ist eine schlichte Kerze und trägt den Aufdruck "Aktion Hospizlicht. In Würde leben - bis zuletzt".

Damit wollen die Beteiligten zum Ausdruck bringen, dass jeder Mensch, sei er auch noch so krank, eine unverlierbare Würde besitzt. Außerdem soll die brennende Kerze auch ein Zeichen sein für die christliche Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

Christliche Hospizhilfe, Hospiz Emmaus, die Palliativstation des Marienkrankenhauses und die Gesellschaft für ambulante Pflegedienste (GAP) unterstützen die "Aktion Hospizlicht" im St. Wendeler Land durch einen Informationsstand am Mittwoch, 6. Oktober, im Globus-Einkaufsmarkt in St. Wendel und auf dem St. Wendeler Wochenmarkt am Donnerstag, 7. Oktober. Im Marienkrankenhaus können während der gesamten Woche "Hospizlichter" erworben werden. red

Weitere Informationen: Christliche Hospizhilfe, Telefon (0 68 51) 86 97 01, Hospiz Emmaus, Telefon (0 68 51) 80 00 90, Palliativstation im Marienkrankenhaus, Telefonnummer (0 68 51) 59 02.