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Freisener Steine werben in München für unsere Region

Freisener Steine werben in München für unsere Region

Großes Interesse weckten die Steine aus Freisen auf der Messe in München. Der Freisener Mineralienverein warb mit ihnen für die Region rund um die Gemeinde als historisches Fundgebiet.

40 000 Besucher zählen in jedem Jahr die Münchner Mineralientage, die wohl größte Mineralienmesse in Europa. Mit dabei war auch der Mineralienverein Freisen mit einem Infostand. "Dass wir wieder einen Infostand in München hatten, zeigt einmal mehr, dass politisch und auch ehrenamtlich mit aller Konsequenz an der touristischen Weiterentwicklung unserer Gemeinde gearbeitet wird", schreibt Rainer Maria Schäfer, Vorsitzender des Mineralienvereins, in einer Pressemitteilung.

Die Präsenz als Aussteller in München sei enorm wichtig in der Szene, weil das komplette "Steinvolk" die Messe besuche und somit auch das Interesse an der Region um Freisen als mögliches Reiseziel in ein historisches Fundgebiet geweckt wird.

Vereinsmitglieder stellten Neufunde in einer Vitrine direkt im Eingangsbereich der Messehalle zur Schau. Es handelte sich um Fundstücke vom Mühlenberg und der Freisener Höhe, welche im Frühjahr und bei der Schürfaktion im Mai dieses Jahres gefunden wurden. Schäfer: "Viele Besucher hielten vor unserer Vitrine inne und fotografierten eifrig die bunten Achate aus der Freisener Gemarkung. Immer wieder wurde die Frage gestellt, ob die Exponate auch verkäuflich seien, was natürlich nicht der Fall war."

Besonderes Aufsehen bei den Messebesuchern habe auch ein von einem Vereinsmitglied kürzlich erworbener Achat aus China gefunden. In dem im Durchmesser etwa elf Zentimeter großen Stein ist eine weiße Frauenbüste, umrahmt von einem dunkelbraunen Eisenkarbonat zu sehen.

Schon traditionell war in direkter Nachbarschaft zum Freisener Messestand der Infostand der Deutschen Edelsteinstraße, vertreten durch den Präsidenten Martin Schupp und die amtierende Deutsche Edelsteinkönigin Sonja Mzyk.

Besondere Höhepunkte der Mineralientage München waren verschiedenen Sonderschauen. Eine widmete sich in diesem Jahr dem Thema Meteoriten. Hier hatte der Veranstalter weltweit viele bedeutende Meteoriten zusammengetragen, unter anderem den bekannten deutschen Meteoriten Neuschwanstein, der seinen Namen nach dem Fundort in der Nähe des gleichnamigen Schlosses erhielt.