Fertighalle soll mehr Platz für den Bauhof schaffen

Fertighalle soll mehr Platz für den Bauhof schaffen

Namborn. Der Namborner Gemeinderat hat sich nun doch für die Errichtung einer Fertighalle entschieden, nachdem in den letzten Jahren verschiedene Möglichkeiten durchgespielt wurden und seit längerer Zeit "Stillstand" herrschte

Namborn. Der Namborner Gemeinderat hat sich nun doch für die Errichtung einer Fertighalle entschieden, nachdem in den letzten Jahren verschiedene Möglichkeiten durchgespielt wurden und seit längerer Zeit "Stillstand" herrschte. Der Rat beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, die Arbeiten zur Errichtung einer Fertighalle mit den damit verbundenen Fundamentierungsarbeiten auszuschreiben. Der Namborner Bauhof platzt seit Jahren aus allen Nähten. Zur Lösung dieses Problems stellte sich den Namborner Ratsmitgliedern wiederholt die Frage: Erweiterung des vorhandenen Gebäudes in Namborn, Auslagerung, oder Neubau an anderer Stelle. Der Ankauf einer Lagerhalle im Namborner Gewerbegebiet Auenrech kam beispielsweise ebenso nicht zum tragen, wie ein Neubau. Bekannt ist auch, dass zur Erweiterung des Namborner Baubetriebshofes Erd-, Maurer-, Beton- und Stahlbetonarbeiten ausgeschrieben waren und die Ausschreibung letztendlich aufgehoben wurde. Seitdem fragen sich nicht nur die Anlieger, wie es mit dem Bauhof am Sportplatz in Namborn weitergeht und wann die schlimmen Zustände dort beseitigt werden. Wie Namborns Bürgermeister Theo Staub in der Ratssitzung berichtete, haben der Bau- und Umweltausschuss sowie Finanz- und Personalausschuss der Gemeinde am 21. Januar dieses Jahres zwei Fertighallen angeschaut. Die Halle der Firma Tisa entsprach den Vorstellungen der beiden Ausschüsse und scheint besonders geeignet für den geplanten Erweiterungsbau zu sein. Für die Errichtung der Halle und den damit verbundenen Fundamentierungsarbeiten müssen nach dem vorliegenden Angebot Mittel in Höhe von insgesamt 183 468 Euro veranschlagt werden. Zu diesen Kosten kommen die Materialkosten für den Innenausbau der Halle, wie das Abtrennen der Sozialräume, die Installationsarbeiten für Heizung und Sanitär und Fliesenarbeiten hinzu. Die Gemeinde Namborn verfügt für das Projekt über einen Haushaltsrest von 180 283 Euro. Im Investitionsprogramm 2009 sind weitere 100 000 Euro für das Projekt vorgesehen. se

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