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Mitte nächsten Jahres soll der Kreisel fertig sein

Mitte nächsten Jahres soll der Kreisel fertig sein

Weitere Entlastung für Fraulautern verspricht der Bau eines Kreisels, der nun definitiv im Frühjahr 2017 gebaut werden soll. Der Kreisel verbindet die Saarbrücker Straße mit dem Ostring.

Der Bau eines Kreisels in Fraulautern soll im Frühjahr beginnen und Mitte des Jahres fertig sein: Gelegen ist er nahe dem Einkaufszentrum am Möbelhaus Fröhliches M, wo die Straße "Ostring" in die Saarbrücker Straße einbiegt. Bei einem Treffen gestern haben Saarlouiser und Ensdorfer Kommunalpolitiker, Staatssekretär Jürgen Barke und der Chef des Landesbetriebes für Straßenbau , Michael Hoppstädter den Start bekannt gegeben.

Der Ostring besteht zurzeit nur aus dem Stück bis zur nächsten Straße, der Hülzweiler Straße. Der Verkehr, der dort von Hülzweiler her durch Fraulautern läuft, soll über dieses Stück Ostring zum neuen Kreisel geführt werden. Dafür wird die Verkehrsführung in eine abknickende Vorfahrt geändert. Davon verspricht man sich eine Entlastung von Fraulautern, insbesondere der Ulanenstraße.

Der Kreisel wird 410 000 Euro kosten. 30 Prozent zahlt die Stadt, 70 Prozent das Land, wie Michael Hoppstädter, Chef des Landesbetriebes für Straßenbau (LfS) bei dem Treffen in Saarlouis sagte.

Wie und wann der Ostring weiter ausgebaut wird, ist noch offen. Er soll am Rande oder durch den Fraulauterner Wald und entlang dem Panzererprobungsgelände ins Gewerbegebiet Ost (gehört auch zu Fraulautern) führen. Von dort geht es dann weiter zur Lebacher Straße (B 405) kurz vor dem Anschluss zur A 8.

Der Ostring kann dazu vorhandene Straßen nutzen, allerdings nach jetzigem Stand nicht die Trasse der Bergetransportstraße. Ein Problem dabei ist, dass diese Trasse das Bundeswehrgelände durchtrennt.

Teuer wird nach Darstellung von Hoppstädter, den Ostring von der Saarbrücker Straße aus an die B 51 neu an der Saar anzuschließen. Denn vom Kreisel aus müsste die Straße bei 11,5 Metern Höhenunterschied unter der Bahn her geführt werden. Günstiger gehe das an der kleinen Bahnunterführung an der Grenze zu Ensdorf. Das wird noch viel Zeit brauchen.

Von Hülzweiler aus biegt der Ostring links Richtung Fraulautern ab. Daraus wird 2017 eine abknickende Vorfahrt. So soll viel Verkehr aus Fraulautern abgehalten werden.

Bei dem Treffen in Saarlouis verwiesen Barke, OB Roland Henz und der Ensdorfer Bürgermeister Faust darauf, dass der Kreisel auch wichtig sei für die Verkehrsführung nach Ensdorf: Zum Einen wegen der vielen Autofahrer, die einen Parkplatz suchten, um das Saar-Polygon auf der Bergehalde zu besuchen. Zum Anderen mit Blick auf die künftigen Nutzungen des Duhamel-Geländes.